Rallye Japan, Tag 2: Alles spricht für Hirvonen
Rallye Japan, Tag 2: Alles spricht für Hirvonen Bilder

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(adrivo.com) Mikko Hirvonen ist auf dem besten Weg, seine zweite Rallye der Saison zu gewinnen. Er darf sich nur keinen Fehler leisten.

Am zweiten Tag der Rallye Japan kam mächtig Bewegung ins Feld. Zwar liegt Mikko Hirvonen weiterhin an der Spitze des Klassements, doch dahinter tat sich einiges. An erster Stelle natürlich der Ausfall von Sébastien Loeb. Der Franzose rutschte auf der 13. Wertungsprüfung von der Strecke und konnte seine Fahrt nicht fortsetzen. Wenig später erwischte es Jari-Matti Latvala. Der Stobart-Pilot war auf dem besten Wege, bei seiner 50. WM-Rallye erstmals das Podium zu erklimmen, bis auch er ausschied.

Besonders kurios ist der Ausfallgrund von Loeb. Eigentlich kann man dem Franzosen keinen Fehler unterstellen, denn er hat alles richtig gemacht. Sein Co-Pilot Daniel Elena beging dagegen einen folgenschweren Fehler. Nach etwas mehr als sechs Kilometern las der Beifahrer den Aufschrieb nicht richtig vor und Loeb verpasste prompt die Kurve. Bei dem Abflug wurde der Citroen so stark beschädigt, dass eine Weiterfahrt unmöglich war. „Natürlich bin ich sehr enttäuscht mit dem heutigen Vormittag“, seufzte derweil Jari-Matti Latvala. „Die ersten Prüfungen sind sehr gut verlaufen und wir sind nicht mehr viel Risiko eingegangen. Dann ist uns ein sehr rutschiger Bereich auf der 13. Prüfung zum Verhängnis geworden. Wir sind gegen einen Baum gerutscht und die Front des Autos wurde beschädigt.“

„Ich muss mich so gut wie möglich konzentrieren, jegliche Fehler vermeiden und einen guten Rhythmus finden“, lauteten die Worte von Mikko Hirvonen, der nach den Ausfällen seiner Verfolger deutlich an der Spitze des Feldes liegt. Nach dem Gewinn der Rallye Norwegen wäre es der zweite Saisonerfolg des Finnens, der im kommenden Jahr um die Weltmeisterschaft kämpfen soll. Momentan hat der Ford-Pilot 38 Sekunden Polster auf Dani Sordo, der den zweiten Platz erbte.

Nach hinten hat Sordo inzwischen genügend Raum. Henning Solberg liegt über eine Minute hinter dem Spanier und könnte so immerhin für ein Happy-End für das Stobart-Team sorgen. Sein Bruder Petter stellte nach den technischen Problemen am Vortag seine Klasse unter Beweis. Der Norweger konnte gleich auf mehreren Wertungsprüfungen die schnellste Zeit fahren. Chancen auf Punkte hat der Subaru-Pilot allerdings nichts mehr. Nach dem verpatzten Freitag fehlen im mehr als 25 Minuten auf den Führenden Hirvonen.

Mehr Spannung gibt es im Kampf um den vierten Platz. Luis-Perez Companc, Matthew Wilson und Manfred Stohl liegen weniger als eine Minute auseinander. Vor allem für Manfred Stohl ist nach den verkorksten Rallyes in der nahen Vergangenheit ein gutes Resultat wichtig. Am Vormittag lag Stohl sogar schon auf dem vierten Platz, bis ihn eine Zeitstrafe zurückwarf. Trotzdem ist der Österreicher glücklich, endlich wieder um Punkte fahren zu können. „Die schwierigen Bedingungen sind sicher ein Vorteil für mich“, sagte der Routinier. „Gefühl und Geschwindigkeit sind einfach die wichtigsten Dinge, um Erfolg zu haben.

Vor dem letzten Tag der Rallye belegen die Außenseiter Frederico Villagra und Katsuhiko Taguchi die Positionen sieben und acht. Am Sonntag stehen noch sechs weitere Prüfungen an, bevor der Sieger auf der letzten SuperSpecial in Obihiro gekürt wird.

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