Ratgeber: Betten in Wohnmobilen

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Betten in Wohnmobilen können eine unbequeme Angelegenheit sein. Zwischen bretthart und hängemattenweich finden nur wenige Aufbau-Hersteller die Mitte. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) hat nun verschiedene Fahrzeuge mit unterschiedlichen Betten-Konzepten getestet. Ergebnis: Gut gebettet ist man ab Werk eher selten.
Daher empfiehlt sich vor dem Kauf ein längeres Probeliegen. In den meisten Wohmobilen besteht ein Bett standardmäßig aus einem Lattenrost mit einer Schaumstoffmatratze. Bei den Rückenexperten schnitt diese Kombination schlecht ab: Die Liegefläche ist meist zu hart, die unflexiblen Latten des Rosts drücken sich bei zu dünnen Auflagen durch. Manche Hochbetten sind zudem nur umständlich per Leiter zu erreichen. Senioren und in der Bewegungsfreiheit eingeschränkte Menschen können bei der Nutzung Probleme bekommen.
Gegen Aufpreis bieten einige Hersteller Federkern- oder Kaltschaummatratzen an. Diese sind im allgemeinen weicher und komfortabler; die Kunststoffmatratzen überzeugen zudem durch gute Belüftung und Staubfreiheit. Für Allergiker sind sie daher besonders gut geeignet. In Sachen Unterbau konnten flexible Rost-Systeme mit punktelastischen Elementen die Tester überzeugen, wie sie etwa im Mercedes-Benz Viano Marco Polo zum Einsatz kommen.
Wenn das Wunschreisemobil nur über unbequeme Betten verfügt, hilft unter Umständen die Umrüstung. Zubehör-Hersteller Froli bietet schon ab rund 130 Euro punktelastische Unterfederungen für Wohmobile an, von Lattoflex gibt es ein Komplettsystem mit Rost und Matratze ab 300 Euro. Für etwas höhere Preise kann man sich zudem Betten auf Maß bauen lassen.
mid

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