Romagnoli schwärmt von Lorenzo: Schnell und konstant
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(adrivo.com) Was Davide Brivio in diesem Jahr für Valentino Rossi ist, wird Daniele Romagnoli für Jorge Lorenzo sein. Der ehemalige Crewchief von Colin Edwards ist aufgrund der reifenbedingten Boxenteilung bei Yamaha zum Team Manager der Michelin-Gruppe rund um Lorenzo aufgestiegen. Nach den ersten Tests ist Romagnoli von seinem neuen Schützling bereits sehr angetan und erwartet einiges von ihm. "Jorges Verbesserungen während der vergangenen drei Tests waren toll. Zunächst haben wir uns nur auf seine Fahrposition konzentriert, weil Jorge daran gewöhnt war, in einer völlig anderen Position zu fahren, als es die M1 braucht – das ist sehr anders als in der 250er", sagte er. Danach ging es mit schrittweisen Änderungen am Setup weiter – von Gemoetrie über Aufhängung bis zur Elektronik und der Motorbremse.

Viel wurde unternommen, damit sich Lorenzo auf der Maschine so wohl wie möglich fühlte und der Spanier nutzte das zu seiner eigenen Entwicklung. "Schon beim ersten Test in Valencia lieferte Jorge einen guten Eindruck davon, wie schnell er ist, was wir aufgrund seiner Rennleistungen schon wussten und in Sepang machten wir im gleichen Rhythmus weiter. Die große Überraschung kam in Jerez, wo er seine Zeiten konstant verbessert hat und es schaffte, die beste Zeit zu fahren, auf Rennreifen – sie war nur eine Zehntel langsamer als die von Dani Pedrosa, der insgesamt der Schnellste war", berichtete Romagnoli. Was in Jerez noch positiv auffiel, war die Rennsimulation von Lorenzo, bei der er die Distanz um einige Sekunden schneller zurücklegte als der Rennsieger – der 2007 zufälligerweise Valentino Rossi geheißen hatte.

Bei seinen Ausfahrten zeigte Lorenzo auch, wie wertvoll es seit Einführung der 800er ist, aus der 250er-Klasse in die MotoGP zu kommen. Denn sein flüssiger und sauberer Fahrstil erlaubt es ihm, viel Geschwindigkeit in die Kurven mitzunehmen. "Er hat auch gezeigt, dass er sehr konstant ist und jedes Mal, wenn er auf die Strecke geht, zeigt er ein ähnliches Niveau an Leistung. Das bedeutet, seine Rundenzeiten variieren nur um wenige Zehntelsekunden", meinte Romagnoli. Perfekt ist aber dennoch nicht alles. Wie Lorenzo meinte auch sein Team Manager, dass es bei den harten Bremsmanövern noch Arbeit gibt. So versteht es der Spanier noch nicht, so spät zu bremsen wie seine Konkurrenten. "Das ist aber normal, wenn man aus der 250er kommt, wo man auf der Geraden langsamer ist." Außerdem gibt es dort keine Karbonbremsen.

Deswegen will Romagnoli Lorenzo für das erste Jahr auch keinen Druck machen. Er spricht von einem Lernjahr für den Spanier. "Um konstant auf allen Strecken schnell zu sein, ist es notwendig, ein unglaubliches Verständnis der technischen Seite der Maschine zu haben und deswegen ist es in diesem Jahr das Ziel, ihn so gut wie möglich auf die folgende Saison vorzubereiten. Jorge hat nichts zu beweisen, er ist bereits Doppelweltmeister in der 250er und er hat uns bei den ersten Tests schon gezeigt, dass er schnell sein kann", betonte Romagnoli. Einen Wunsch hatte er aber dennoch. Auf dem Podest würde er Lorenzo in seinem ersten Jahr trotz Lernphase dann doch gerne sehen.

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