Rossi betont: Auch Yamaha will Bridgestone
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(adrivo.com) Valentino Rossi widersprach all jenen, die sagen, nur er habe entschieden, dass man auf Bridgestone zuging und versuchte, sie als Reifenpartner zu gewinnen.

Nach dem Qualifying in Sepang durfte Valentino Rossi wieder einmal über die Reifen sprechen, schließlich soll er im kommenden Jahr mit Gummis von Bridgestone an den Start gehen. Mit einem Ergebnis der Verhandlungen rechnet der Italiener kommende Woche. Er musste allerdings betonen, dass er nicht der Einzige bei Yamaha war, der die Reifenmarke wechseln wollte. „Yamaha will Bridgestone und ich bin auch glücklich damit“, sagte er.

Laut Rossi sei auch Masao Furusawa, der Leiter des Yamaha MotoGP-Projekts, voll hinter der Entscheidung gestanden, sich an Bridgestone zu wenden. „Die Situation ist aus unserer Sicht völlig klar. Wir hatten die vergangenen beiden Jahre viele Probleme mit Michelin. Ich sprach mit Furusawa, mit Jeremy [Burgess] und mit allen Ingenieuren darüber, was wir kommendes Jahr machen. Ich habe gesagt: ‚Wir sollen wechseln.‘ Furusawa sagte: ‚Für mich ist es besser, wenn wir wechseln.‘ Wir streiten uns nicht, wir sind uns einig. Man kann nicht sagen, es liegt an Valentino oder Yamaha“, erklärte Rossi.

Wie er weiter beteuerte, solle man die Tatsache, dass die übrigen Yamahas nicht auf die japanischen Reifen wechseln, nicht als Hinweis nehmen, dass Rossis Wechsel keine Unterstützung genieße. Denn es sei von Anfang an klar gewesen, dass Bridgestone nicht zwei neue Fahrer unterstützen könne. „Mit Masao haben wir weiter hart gearbeitet. Aber Bridgestone sagte, entweder ein Satz Reifen oder gar keiner.“ Ein weiteres Gerücht, das Rossi entkräften musste, war, dass Carmelo Ezpeleta Bridgestone Druck gemacht hätte und gesagt haben soll, es komme der Einheitsreifen, sollte Rossi nicht auf japanischen Pneus fahren können. „Meine Reifen und der Einheitsreifen haben keine Verbindung. Das stimmt nicht“, erklärte der Italiener.

Auch die Behauptung der Untreue gegenüber Michelin, weil er nach einem schlechten Jahr wechseln will, ließ er so nicht gelten. „Es ist überall im Rennsport normal, dass jeder versucht, den besten Partner für die beste Leistung zu haben“, meinte Rossi. Was er tun will, sollte der Deal mit Bridgestone doch nicht zustande kommen, wollte er nicht genau erörtern. Einige dubiose Spekulationen behaupten sogar, dass er die MotoGP eher verlässt, als wieder mit Michelin zu fahren. „Ich weiß nicht, ich muss eine Entscheidung treffen“, sagte er dazu nur.

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