Rossi sieht Bestzeit als mentalen Vorteil: Entspannter Urlaub mit Platz eins
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(motorsport-magazin.com) Zwar sind Test-Bestzeiten nicht immer wichtig oder aussagekräftig, doch Valentino Rossi meint, dass die Bestzeit beim letzten Test des Jahres in Jerez psychologisch schon wichtig war. Gerade einmal 18 Tausendstel war er vor Dani Pedrosa geblieben, der sich an beiden Tagen sehr schnell gezeigt hatte. "Wir haben einen guten Job gemacht. Ich habe mich auf die neue Maschine konzentriert und konnte 2008 vor allen anderen beenden. Es war ein außergewöhnliches und wunderbares Jahr für mich und ich werde mich immer daran erinnern. Aus einem gewissen Standpunkt betrachtet, bedeutete es gar nichts, hier Schnellster zu sein, aber aus psychologischer Sicht ist es wichtig", sagte er der Gazzetta dello Sport.

Das stellte er alleine schon deswegen fest, weil Pedrosa noch einmal auf die Strecke ging, nachdem ihn Rossi überflügelt hatte, um selbst noch einmal nachzulegen. "Das schaffte er aber nicht. Mit Platz eins in Urlaub zu gehen, ist entspannender", meinte Rossi. Aber auch wenn Rossi mit seiner Arbeit am Motor und dem neuen Rahmen zufrieden war und ein gutes Setup gefunden hatte, so musste er doch gestehen, dass Pedrosa auf dem harten Reifen insgesamt konstanter war als er. "Das heißt, dass Honda stark aussieht, auch wenn Dovizioso nicht so gut unterwegs war. Stoner, Ducatis stärkster Fahrer, hat gefehlt, aber die guten Zeiten von Hayden und Ducati-Testfahrer Guareschi zeigen, dass sich die GP9 verbessert hat."

Ein Kritikpunkt, den Rossi noch anbringen musste, waren die Reifen. Zwar war er zufrieden damit, wie es beim Test gelaufen war und rechnete aufgrund der Reifengleichheit im kommenden Jahr mit engeren Kämpfen, doch seiner Ansicht nach gibt es zu wenige Mischungen. "Es wird für Bridgestone schwer, den richtigen Reifen für jede Strecke zu wählen. Das Problem ist, dass zwei Mischungen zu wenig sind. Die Fahrer wollten eine Auswahlmöglichkeit mehr, bekamen sie aber nicht."

adrivo Sportpresse GmbH

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