Rossi trauerte dem Startplatz nach: Das Genick schmerzt, die Startposition auch
Rossi trauerte dem Startplatz nach: Das Genick schmerzt, die Startposition auch Bilder

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(motorsport-magazin.com) Wenn das Qualifying auf Phillip Island neben dem Kampf um die Pole noch eine interessante Geschichte bot, dann war das Valentino Rossis Odyssee ins Kiesbett, die beinahe mehr Aufmerksamkeit bekam als der Kampf um die Spitze. Der Italiener selbst hatte sich dabei allerdings nicht besonders vergnügt. "Ich habe mit dem Qualifying-Reifen viel gepusht, aber leider kam ich in Kurve zwei zu weit nach außen und fuhr am Ausgang auf das Gras. Ich dachte, ich könnte die Maschine wieder auf die Strecke bringen, aber sobald ich das matschige Gras berührte, verlor ich die Kontrolle und konnte nicht anhalten", erzählteer . Als er dann im Kiesbett zu Sturz kam, schlug er sich Kopf und Nacken recht hart an, wie er weiter erklärte.

Dennoch war er zuerst einmal enttäuscht darüber, dass er von Rang zwölf ins Rennen wird gehen müssen, denn seine Pace hatte ihm am Nachmittag ganz gut gefallen. "Jetzt werden Dr. Costa und die Mitarbeiter der Clinica Mobile daran arbeiten, mich wieder fit zu kriegen – ich bekomme eine Behandlung an meinem Nacken und werde dann sofort ins Hotel fahren, um mich bis morgen auszuruhen. Ich bin mir sicher, dass ich mich morgen viel besser fühlen werde. Wir haben gute Reifen und ein gutes Setup, also werde ich auch ein gutes Rennen probieren", meinte er.

Lorenzo rechnet mit hartem Kampf

Ohne große Probleme kam Jorge Lorenzo durch sein Qualifying und nach Startplatz zwei stellte er zufrieden fest, dass er in allen Sessions konstant gewesen war und am Samstagmorgen sogar noch eine weitere Verbesserung gefunden hatte. "Das Wetter war aber schwieriger als es aussah, denn der Wind war sehr stark. Meine Maschine lief trotzdem sehr gut", meinte er. Die knapp verpasste Pole enttäuschte ihn deswegen auch ein wenig, andererseits war er sehr glücklich über die erreichte erste Reihe und seine gute Rennpace. "Meine Gegner sind aber auch schnell und wir wissen, dass es ein harter Kampf wird. Ich freue mich aber darauf."

Zur besonderen Vorbereitung auf den Kampf hatte Lorenzo am Freitag auch noch ein paar Probestarts gemacht, da er in diesem Bereich Probleme gehabt hatte. "Jetzt hoffe ich, dass ich morgen gut wegkomme, vorne bleibe und kämpfen kann." Rein von der Pace her war Team Manager Daniele Romagnoli jedenfalls überzeugt, dass Lorenzo ein gutes Rennen haben kann, auch wenn bei der Traktion am Heck noch immer nicht alles perfekt war. "Wir werden das Warm-up morgen dazu verwenden, die Abstimmung noch etwas zu verfeinern, aber wir sind in guter Verfassung und freuen uns auf ein spannendes Rennen", sagte Romagnoli.

adrivo Sportpresse GmbH

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