Rossi und Lorenzo mögen Indy: Fast gar nicht gefährlich
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(motorsport-magazin.com) Obwohl es regnete wie aus Eimern und über den Tag gesehen nur Rang elf zu Buche stand, war Valentino Rossi nach dem Auftakt in Indianapolis nicht so unzufrieden. Denn die Strecke hatte ihm mehr Spaß gemacht als gedacht. "An einigen Stellen ist es wie Rio. Es gibt ein paar Teile, die Probleme machen und die können wir für die Zukunft verbessern – vor allem Kurve fünf und eins – aber für den Moment ist es OK", sagte er. Wie viele seiner Kollegen beschäftigten ihn der Unterschied der verschiedenen Asphaltschichten am meisten, dens der neue Asphalt bietet keine gute Drainage für das Regenwasser und hat viel weniger Grip. Sollte es noch mehr regnen, ortete Rossi dort ein Problem. Der Regen hatte dem WM-Führenden aber generell nicht so viel Spaß gemacht, da er die erste Ausfahrt in Indianapolis doch ein wenig ruiniert hat. "Ich hoffe, das wird besser, damit wir am Samstag Zuschauer hier haben."

Was das fahrerische Potential anging, so war Rossi zuversichtlich, da er da Gefühl hatte, im Trockenen durchaus schnell sein zu können. Andererseits musste er gestehen, dass es nicht nach einem trockenen Wochenende aussah. "Die Situation ist aber in Ordnung, meine Maschine und die Reifen laufen gut, also werden wir versuchen, uns morgen zu verbessern." Das versprach auch Rossis Team Manager Davide Brivio, der nur beteuern konnte, dass es zumindest allen gleich gegangen war. Da das Wetter keine Anstalten von Besserung zeigen dürfte, war er eifrig damit beschäftigt, am Setup zu tüfteln und am Nachmittag schien dabei ein guter Schritt gelungen zu sein. "Jetzt müssen wir einfach so weitermachen. Da wir hier auf einer neuen Strecke sind, gibt es viele Dinge anzupassen, aber ich denke, man kann sagen, wir hatten einen guten ersten Tag bei schwierigen Bedingungen", sagte Brivio.

Jorge Lorenzo hatte vor allem mit der Balance der Reifen zu kämpfen und nannte das nach dem Freitag sein größtes Problem. Zufrieden war er aber trotzdem, da auch ihm die Strecke Spaß gemacht hatte und er weniger Gefahren vorfand als erwartet. "Einige Mauern sind recht nahe an der Rennlinie, aber generell ist es nicht so schlecht. Der erste Teil mit dem neuen Asphalt ist schwierig, da es rutschig ist und es viel stehendes Wasser gibt. Dort muss man vorsichtig und sehr geradeaus fahren. Der andere Teil hat mehr Grip", erzählte er. Weiterer Vorteil des zweiten Streckenteils ist sein Layout, da Lorenzo meint, es komme seinem Fahrstil entgegen. Sein Team Manager Daniele Romagnoli sah es ähnlich und erklärte, dass vor allem in Sektor eins noch etwas gefunden werden müsse, da Lorenzo dort Probleme mit den Kurven und dem stehenden Wasser habe.

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