Rossi widmet Sieg verstorbenem Großvater: Ein Rekord für 30 Jahre
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(motorsport-magazin.com) Erster Sieg in Indy, vier Siege in Folge und dann noch Giacomo Agostinis Rekord überholt, für Valentino Rossi war der Sonntag in Indianapolis perfekt gelaufen. "Ich hoffe jetzt, mein Rekord bleibt 30 Jahre bestehen", scherzte er über seinen 69. MotoGP-Sieg. Dass er gewinnen könnte, hatte er bereits früh gemerkt als er an Casey Stoner vorbeiging. Danach gab er Gas, hatte aber mit Nicky Hayden zu kämpfen, dem er für sein gutes Rennen auch gleich Glückwünsche übermittelte. "Als der Wind und der Regen kamen, wurde es dann wirklich schwer. Ich denke, ich hätte schon noch acht Runden fahren können, aber da sind Dinge durch die Luft geflogen – Bierdosen, Plastikbecher – also denke ich, es war richtig, das Rennen abzubrechen", sagte der Italiener, der sich nicht erinnern konnte, jemals bei solchen Bedingungen gefahren zu sein.

Trotz des Wetters feierte Rossi das Wochenende als perfekt, denn neben dem Sieg hatte er noch die schnellste Rennrunde und die Pole Position geholt und visierte bereits den Titelgewinn in Motegi an "Es ist aber noch nicht vorbei, also werden wir unsere Konzentration halten und weiterarbeiten." Für wen er in Indy gewonnen hatte, wusste Rossi sofort, denn sein Großvater Dario war am Sonntag im Alter von 82 Jahren gestorben. Trotz dieser traurigen Nachricht betonte Rossi, dass er es in Indianapolis genossen hatte und freute sich bereits auf das kommende Jahr.

Nicht einmal auf Mallorca

Auch für Jorge Lorenzo wird das Rennen in Indianapolis immer einen speziellen Platz im Herzen haben. Denn im Regen war er noch nie auf das Podest gefahren. "Inklusive der Europameisterschaft, der spanischen Meisterschaft und sogar der mallorquinischen Meisterschaft. Ich wollte heute sogar vor dem Rennen nicht einmal mein Motorhome verlassen, denn dort war es so warm und gemütlich und ich fahre im Regen wirklich nicht gerne. Ich glaube aber, dass sich die Dinge heute geändert haben", freute er sich. Überraschungen gab es jedenfalls zu Hauf. Lorenzo erwischte einen guten Start, was ihn überraschte und dann konnte er Dani Pedrosa und Rossi überholen, was ihn noch mehr überraschte. "Ich bin so glücklich, dass ich endlich herausgefunden habe, dass ich auch im Regen schnell sein kann."

Von Null auf 100 ging es für Lorenzo aber nicht, denn als Rossi ihn wieder zurücküberholte, konnte der Spanier nicht mithalten, weswegen er sich nur darauf konzentrierte, konstant zu fahren. "Als dann der Regen und der Wind kamen, wurde es etwas verrückt. Ich war aber immer noch schnell und konnte die Lücke zu Nicky schließen, der da ein paar Probleme hatte. Vielleicht hätte ich ihn mit mehr Runden überholen können, aber es war sehr gefährlich und deswegen war es besser, das Rennen zu stoppen", sagte er und freute sich trotzdem. Sein Team Manager Daniele Romagnoli konnte ihn für den Auftritt nur loben und feierte die Tatsache, dass er mit seinem Fahrer ein Teil des ersten Podests in Indy sein konnte.

adrivo Sportpresse GmbH

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