Rossi will die Maschine nicht wechseln: Er wechselt höchstens den Sport
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(adrivo.com) Geht es nach Valentino Rossi, dann wird sich an seinem Engagement bei Yamaha nichts ändern, das hatte er auch in den vergangen Tagen und Wochen immer so betont. Sollte es aber mit der von allen Seiten gewünschten Vertragsverlängerung nicht klappen, hätte er bereits andere Pläne. "Ich habe nicht die Absicht, am Ende der Saison die Maschine zu wechseln. Wenn ich unbedingt muss, dann wechsle ich den Sport", erklärte er gegenüber dem italienischen Magazin Panorama First in der am Freitag erscheinenden Ausgabe.

Er musste aber schnell betonen, dass er doch darauf hoffe, noch ein paar Jahre in der MotoGP zu bleiben. Danach würde er sich gerne einer anderen Leidenschaft widmen – Autos. "Vielleicht im Rallye-Sport, vielleicht woanders. Ich bin noch nicht bereit, mit dem Rennsport aufzuhören", meinte der Italiener. Aktuell läuft es in der MotoGP gut für ihn, liegt er nach seinem zweiten Sieg in Folge doch in der WM voran. Doch er weiß, dass es kein Spaziergang zum Titel werden wird. "Dieses Jahr sind meine Gegner sehr jung und sehr schnell. Ich kann sicher nicht mehr die Dominanz haben, die ich in manchen Saisonen hatte. Aber wenn ich mich konzentriere und vollen Einsatz bringe, dann sind sie nicht schneller als ich."

Die Zeiten, in denen er zehn Rennen pro Jahr gewinnen konnte, seien jedenfalls vorbei, musste er anmerken. Der Titel sei für ihn aber trotzdem nach wie vor in Reichweite. "Wenn ich merke, dass ich nicht mehr das Potential habe, das zu schaffen, dann werde ich etwas Anderes machen." Die Gelegenheit dazu hatte er 2006 bereits, als er nach ein paar guten Tests durchaus zu Ferrari in die Formel 1 hätte gehen können. Er lehnte aber damals ab und das nagt doch noch ein wenig an ihm. "Es war eine schwere Entscheidung. Bedauern ist nicht das richtige Wort, aber es tut mir leid, denn ich bin immer noch Neugierig, was ich erreichen hätte können. Ich war bei den Tests schnell und es war immer ein Traum von mir, mit Ferrari zu fahren. Ich war damals aber nicht bereit, den Sprung zu wagen und ich blieb bei den Motorrädern."

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