Sepang, Tag 3: Die Amerikaner schlugen zu
Sepang, Tag 3: Die Amerikaner schlugen zu Bilder

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(adrivo.com) Nicky Hayden, Colin Edwards und John Hopkins waren die drei schnellsten Fahrer des letzten Testtages

Der letzte Testtag in Malaysia war ein kleines Erfolgserlebnis für Nicky Hayden. Der Repsol Honda-Pilot konnte sich nämlich mit ordentlichem Abstand die Bestzeit vor dem Rest des Feldes sichern. Dazu sei aber noch angefügt, dass Hayden seinen Vorsprung von rund 1,2 Sekunden auf Qualifyiern herausfuhr. Dennoch dürfte Hayden zufrieden gewesen sein, denn seine Runde von 2:00.592 war ein wenig schneller als Valentino Rossis Polerekord auf der 990er. Zudem war Hayden bereits nach dem Vormittag Schnellster. Nach dem Sturz am Donnerstag und dem Schlangentreffer am Samstag war der Sonntag, der für den Weltmeister von 2006 hauptsächlich im Zeichen von Reifenvergleichen stand, also ein erfolgreicher.

Hinter ihm fanden sich noch zwei amerikanische Landsleute auf den Positionen zwei und drei. Colin Edwards war auf der neuen Yamaha unterwegs und verbesserte seine Zeit vom Freitag um eine Sekunde. Außerdem war er um rund 1,2 Sekunden schneller as auf seiner schnellsten Rennrunde in Sepang in diesem Jahr. Hinter dem Texaner lag John Hopkins, der auf seiner Kawasaki wieder einmal gut unterwegs war. Er blieb gut zwei Zehntel hinter Edwards und war trotz eines leichten Sturzes mit dem Ergebnis durchaus zufrieden.

Wieder einmal auf Rang vier nistete sich der schnellste Rookie des Tages ein. Andrea Dovizioso verbesserte sich im Vergleich zu Freitag um rund vier Zehntelsekunden und kam nach ein paar Änderungen an der Abstimmung noch ein wenig besser mit seiner Honda zurecht. Für Suzuki gab es am Samstag die fünft- und sechstbeste Zeit, wobei Chris Vermeulen um rund eine Zehntel schneller war als Loris Capirossi. Während Vermeulen aber einen Sturz zu verzeichnen hatte, durfte sich Capirossi auf der neuen GSR-V austoben und schien damit ganz gut zurecht zu kommen.

Einen kleinen Sprung nach vorne machte Jorge Lorenzo. Der Spanier fand sich im zehnköpfigen Feld nicht mehr auf Rang neun, sondern diesmal auf Position sieben wieder und war um rund 1,4 Sekunden schneller als am Freitag. Damit ließ er auch Anthony West und Randy de Puniet hinter sich, die sich auf den Plätzen acht und neun in die Zeitenliste eintrugen. Beide mussten aber Stürze hinnehmen, wobei sich de Puniet am Daumen verletzte. Der Franzose wird sich in Kürze weiteren Untersuchungen unterziehen müssen, da eine erste Diagnose in der Clinica Mobile einen Bruch nicht ausschließen konnte. James Toseland konnte am Samstag den zehnten Platz zwar nicht verlassen, schraubte seine Rundenzeit aber auch um gut sieben Zehntel nach unten. Für die Piloten steht nun eine kurze Ruhephase an, bevor es von 27. bis 29. November in Jerez zu den nächsten Tests geht. Das werden auch die letzten Testfahrten vor der Winterpause sein.

Die inoffiziellen Zeiten des dritten Testtages in Sepang

1. Nicky Hayden Repsol Honda 2:00.592 85 Runden
2. Colin Edwards Tech 3 Yamaha 2:01.811 45
3. John Hopkins Kawasaki 2:02.047 46
4. Andrea Dovizioso JiR Team Scot 2: 02.128 50
5. Chris Vermeulen Suzuki 2:02.447 62
6. Loris Capirossi Suzuki 2:02.587 72
7. Jorge Lorenzo Fiat Yamaha 2:02.643 83
8. Anthony West Kawasaki 2:02.659 74
9. Randy de Puniet Honda LCR 2:02.700 60
10. James Toseland Tech 3 Yamaha 2:03.550 53

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