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Sportlich oder komfortabel: Elektronische Dämpferregelung
Sportlich oder komfortabel: Elektronische Dämpferregelung Bilder

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Schon beim Autokauf steht eine Grundfrage an: Komfort oder Sport. Wer flott durch die Kurve will, wählt ein Modell mit straffem Fahrwerk. Wer lieber gemütlich unterwegs ist, zieht eher weich eingestellte Stoßdämpfer vor.

Um beiden Fahrergruppen gerecht zu werden, bietet die Automobilindustrie eine elektronische Dämpferegelung an, die es dem jeweiligen Fahrer erlaubt, seine eigene Fahrwerksabstimmung einzustellen.

Manuelle Dämpfungsregelung

In der Regel sind die Fahrstufen „Normal“, „Komfort“ oder „Sport“ per Knopfdruck wählbar. Beim „Sport“-Programm verhärten sich die Dämpfer, so dass das Fahrzeug fahrstabiler wird; das sorgt vor allem auf kurvigen Landstraßen für mehr Fahrspaß. Die „Komfort“-Einstellung eignet sich vor allem für lange Autobahnetappen und sorgt für eine weichere Dämpfung; die Unebenheiten der Fahrbahn dringen so nicht voll zu den Insassen durch. Die Technik ist heute etwa ab der Kompaktklasse optional erhältlich.

Interactive Vehicle Dynamic Control-System (IVDC)

Einen Schritt weiter geht etwa Ford bei seinem neuen Mittelklässler Mondeo. Dort werden die elektronischen Dämpfer mit einer interaktiven Fahrwerksregelung kombiniert. Das so genannte Interactive Vehicle Dynamic Control-System (IVDC) passt die Dämpfer auch während der Fahrt ständig an Fahrsituation und dem Untergrund an. Dafür greift es auf Informationen von sieben Sensoren zurück, die etwa Auskunft über Beschleunigung, Karosseriebewegung und Raddrehzahl geben. So soll das Fahrzeug immer über die optimale Straßenlage verfügen; das ESP muss laut Hersteller zudem erst deutlich später eingreifen. Außerdem soll der Bremsweg durch den besseren Fahrbahnkontakt sinken. Beim Ford Mondeo Turnier kostet das interaktive Fahrwerk mit elektronischer Dämpferregelung rund 970 Euro Aufpreis. Enthalten ist dabei auch eine Berganfahrhilfe.

Active Body Control-System (ABC)

Eine leistungsfähigere, aber aufwendigere Version eines sich selbst anpassenden Fahrwerks bietet Mercedes-Benz etwa in der S-Klasse an. Das so genannte Active Body Control-System (ABC) kann nicht nur die Härte der Dämpfung selber verstellen, sondern einzelne Dämpfer zudem hydraulisch „aufpumpen“ und ermöglicht so ein nahezu exaktes Halten des Karosserieniveaus während einer ganzen Fahrt beim Beschleunigen, Bremsen oder bei Fahrbahnunebenheiten. Über die Optionsliste ist die Technik für die heckgetriebenen Achtzylindermodelle der S-Klasse für rund 3 400 Euro zu haben.

mid/hh

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Gast auto.de

Juli 6, 2009 um 7:33 pm Uhr

Das ABC-Fahrwerk beeinflusst nicht die Dämpfer, sondern die Federvorspannung. Die Dämpfer sind passiv.

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