Stimmen vom MotoGP-Podest: Nicht um die Runden gekümmert
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(motorsport-magazin.com) Bei einer Sache waren sich alle Podestfahrer in Sepang einig: das Rennen war dank der Temperaturen sehr hart gewesen. Das zeigte sich auch gleich bei ihrer Ankunft im Parc Fermé, als die Konzentration zunächst eher den Trinkflaschen galt als dem Jubel. Valentino Rossi beschrieb die relative Länge des Rennens so: "Nach fünf, sechs Runden habe ich auf das Pitboard geschaut und gesehen, wie lange noch zu fahren ist. Ich dachte mir dann, es ist besser, da nicht mehr hinzusehen."

Ungeachtet des schweißtreibenden Rennens war Rossi aber natürlich froh über seinen Sieg. "Wir haben hier im Winter viel an der M1 gearbeitet. Ich mag die Strecke und die Maschine passt gut zu den Kurven. Am Freitag hatte ich aber etwas Angst, ob es passt oder nicht. Wir haben aber gut mit dem Team gearbeitet und eine tolle Abstimmung gehabt", erzählte er. Im Rennen selbst erwischte Rossi den Start dann recht gut und war lange hinter Dani Pedrosa her, den er erst zur Rennmitte dann wirklich attackierte. "Ich wollte dann angreifen. Ich war zehn Runden alleine vorne und es ist gut gegangen. Der neunte Sieg freut mich sehr, das ist eine gute Zahl. In Valencia wollen wir jetzt aber noch einen."

Pedrosa sah keine Chance

Da dürfte Pedrosa allerdings etwas dagegen haben, wobei er zugeben musste, dass ihm klar war, dass er Rossi nicht würde halten können, sobald er vorbeiging. "Als er hinter mir fuhr, da hatte ich das Gefühl, dass er locker mitgehen konnte. Als er vorbei war, wurde ich langsamer. Ich wusste, er würde pushen. Ich wollte zulegen, konnte das aber nicht. Ich habe bis zum Ende alles versucht, aber Valentino gibt im Rennen immer mehr als im Training", sagte der Spanier. Für das nächste Mal wollte er sich darauf besser einstellen und von Beginn an härter pushen. Unzufrieden war er mit dem Wochenende aber nicht, denn nach dem schweren Beginn am Freitag konnten er und das Team gut zulegen. "Da haben wir gut gearbeitet."

Ein gutes Arbeitszeugnis konnte Andrea Dovizioso seinem Team auch ausstellen, immerhin konnte er in Sepang seinen ersten Podestplatz in der MotoGP einfahren. "Ich freue mich sehr über dieses erste Podest. Wir hatten es dieses Jahr sehr schwer, weil es doch einige Probleme gab. Wir haben gut gearbeitet und gut zugelegt", meinte er. Besonders freute ihn das Podest auch für das Team, da Dovizioso kommendes Jahr ja zu Repsol Honda geht und deswegen unbedingt für seine Helfer noch unter die Top Drei wollte. "Das Rennen war hart, weil die Temperatur so hoch war. Ich wollte immer voll pushen und vorne bleiben. Das war hart für mich, weil ich alleine war. Nicky war hinter mir und ich konnte nie seine Linien sehen, daher wusste ich nicht, wo er am Schluss angreifen wollte."

adrivo Sportpresse GmbH

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