Suzuki vor Rallye Japan: Matchball beim Heimspiel
Suzuki vor Rallye Japan: Matchball beim Heimspiel Bilder

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(motorsport-magazin.com) Suzuki geht hochmotiviert in die eigene Heimrallye. Sollte das Team zwei Punkte mehr als die Konkurrenz von Munchi´s erzielen, würde man Munchi´s quasi auf der Zielgeraden abfangen und sich selbst noch auf Platz fünf in der WM schieben. Dabei helfen soll die neue Streckenführung, da das immer noch junge Suzuki Team somit keinen Erfahrungsrückstand auf die Konkurrenz befürchten muss.

Toni Gardemeisters letzter Start bei der Rallye Japan liegt bereits seit dem Jahr 2005 zurück: "Die Rallye Japan ist eine wirklich schwierige Veranstaltung, weil es sehr leicht ist, einen Fehler zu machen. Ein Umstand, den schon viele Fahrer in den letzten Jahren schmerzhaft erfahren mussten. Der Schlüssel, um hier gut auszusehen, ist sehr präzise zu fahren. Etwas, das mir eigentlich gefällt, weil es mich irgendwie an die Rallye Finnland erinnert. Ein großer Unterschied ist natürlich, dass die Etappen viel enger und der Grip insgesamt viel wechselnder ist… oder zumindest war das der Fall, als ich zum letzten Mal hier war."

Sein Teamkollege Per Gunnar Andersson, der zuletzt bei der Rallye Korsika keinen Rhythmus fand und am Ende nur 17. wurde, blickt der Rallye Japan mit großer Erleichterung entgegen: "Ich bin ausgesprochen glücklich, wieder auf Schotter zu kommen, es ist meine bevorzugte Oberfläche. Wir haben seit Beginn des Jahres viel Arbeit in den SX4 investiert und ich denke, dass sie sich auszuzahlen beginnt. Nach der Rallye Korsika habe ich mein Vertrauen zurückgewonnen und mein Ziel wird es sein, die Rallye bei Suzukis Heimspiel in den Punkten zu beenden."

Suzuki hat im Duell mit Munchi´s nicht erst seit dem Punktgewinn der letzten Rallye die besseren Karten. Während Munchi´s mit dem Rücken zur Wand steht, könnte Suzuki eine punktelose Rallye noch in Wales reparieren. Das Duell in Japan scheint allerdings völlig offen: Einerseits wirkte Suzuki bei den vergangenen Rallyes oft ein wenig stärker als Munchi´s, doch andererseits, hätte es Solberg mit seiner eindrucksvollen Fahrt in Neuseeland sogar auf das Podium schaffen können. Suzuki hat bei seiner Heimrallye – wie schon in Jordanien – den Vorteil, dieses Mal keinen Erfahrungsrückstand zu haben; doch auch Munchi´s wirkt in Japan vergleichsweise stark aufgestellt. Möchte Suzuki die WM auf Rang fünf beenden, ist das Team auf jeden Fall gut beraten – anders als in Jordanien – bereits in Japan vor Munchi’s ins Ziel zu kommen.

adrivo Sportpresse GmbH

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