Test: Diesel-Pkw lohnt sich nur für Kilometerfresser

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Der Kauf eines Diesel-Pkw lohnt sich nur noch für absolute Vielfahrer. Neben den zurzeit hohen Kraftstoffpreisen und dem höheren Anschaffungspreis machen höhere Steuern und Versicherungsprämien den Selbstzünder zunehmend unattraktiv für Privatkunden.

Das hat ein Vergleichstest der Zeitschrift „Auto Zeitung“ ergeben.

Audi Q7

Am ehesten lohnt sich der Dieselmotor noch bei großen und leistungsstarken Fahrzeugen. Im Luxus-SUV Audi Q7 rentiert sich der Selbstzünder gegenüber der Wahl eines vergleichbaren Benziners ab einer Jahresfahrleistung von 22 230 Kilometern bei einer Haltedauer von vier Jahren.

Die durchschnittliche Fahrleistung der Deutschen im Jahr liegt bei rund 12 500 Kilometern. Insgesamt wurden zwölf Fahrzeuge verschiedener Klassen unter Berücksichtigung des Anschaffungspreises, von Steuern, Versicherung und dem derzeit erwartetem Wertverlust überprüft.

Renault, Dacia

Letzterer könnte jedoch zukünftig noch deutlich höher ausfallen, wenn die Kraftstoffpreise auf dem hohen Niveau verharren. Bei 27 341 Kilometern Fahrleistung im Jahr rentiert sich der Diesel für das Stahldach-Cabrio Renault Mégane CC, ab 33 042 Kilometern ist der Diesel im Kleinwagen Dacia Logan die günstigste Wahl.

Smart, Golf, BMW…

Für alle anderen getesteten Modelle liegt die Grenze bei deutlich über 40 000 Kilometern im Jahr: so etwa beim Kleinstwagen Smart Fortwo, dem kompakten Golf, der Mittelklasselimousine BMW 3er und dem oberen Mittelklässler Mercedes E-Klasse. Spitzenreiter bei der nötigen Fahrleistung ist das Kompakt-SUV Hyundai Tucson; dort lohnt sich der Kauf der Dieselversion erst ab 156 291 Kilometern im Jahr.

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