Testing Time in Jerez: Qualifyier-Bestzeit für Lorenzo
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(adrivo.com) Alle Teams außer der Tech 3 Mannschaft nutzten am Montag in Jerez die Gelegenheit, um ihre Maschinen weiter etwas nachzujustieren und schneller zu machen. Schnellster Fahrer war dabei Jorge Lorenzo, der allerdings so wie der Rest der schnellsten Sieben Qualifyier aufzog. Durch die Qualifyier-Nutzung durfte Bridgestone aber zumindest sehen, dass nach wie vor etwas auf Michelin fehlt. Rund viereinhalb Zehntel war Valentino Rossi als Zweitschnellster hinter seinem Teamkollegen und Casey Stoner fehlten auf Platz drei rund fünfeinhalb Zehntelsekunden.

Bei Lorenzos Crew sprach man aber nicht nur deswegen von einem guten Tag. Daniele Romagnoli sprach davon, dass die Fortschritte des jungen Spaniers beinahe unglaublich seien und er jeden Tag genieße. Besonders beeindruckt war Romagnoli aber davon, dass Lorenzo auch seine Pace verbessert hatte während am Setup und dem Gefühl mit der Front der Maschine gearbeitet wurde – dazu wurde die Radgabel nachjustiert. "Auf Rennreifen war er heute sehr konstant und schnell", sagte Romagnoli über Lorenzo und stellte noch fest, dass neue Motoreinstellungen die Reifenabnutzung eingedämmt hatten.

Bei Rossi wurde fleißig an der Abstimmung zwischen Reifen und Maschine gearbeitet und sein Team Manager Davide Brivio vermeldete, dass wieder Fortschritte erzielt wurden. "Wir haben heute mit verschiedenen Mischungen vorne und hinten gearbeitet und auch ein paar Qualifyier ausprobiert. Natürlich wollen wir die Abstimmung immer verbessern und heute haben wir es geschafft, die Stabilität durch die Kurven zu verbessern", berichtete Brivio.

Jenseits der Top Drei saß Randy de Puniet auf der schnellsten Honda des Tages. Hinter ihm reihte sich John Hopkins ein, der auch den Screamer-Motor von Kawasaki ausführen durfte. Die letzten beiden Fahrer, die auch auf Qualifyiern ausrückten, waren Loris Capirossi und Shinya Nakano.

Die ersten Beiden, die darauf verzichtet hatten, waren die Repsol Honda-Fahrer. Dani Pedrosa nutzte den Tag, um das Basis-Setup zu verbessern, sich weiter mit der Maschine vertraut zu machen und eine Entwicklungs-Richtung zu finden. "Das machen wir normalerweise vor der Saison, aber dieses Jahr ging das wegen der Verletzung nicht", sagte der Spanier, der am Dienstag Reifentests machen will.

Nicky Hayden, der hinter Pedrosa auf neun landete, hatte während seiner 80 Runden wieder einmal viel gelernt. Er konnte auf Referenz-Reifen konstante Runden fahren und Daten sammeln – von denen er wahrscheinlich noch mehr lernen wird. "Es gab nichts Großes zu testen, nur ein paar andere Kupplungs-Optionen, damit wir die Kurven etwas besser kriegen. Und dann waren noch ein paar Setup-Optionen, damit wir die Traktion auf der Kante besser hinkriegen und den Reifen über die Renndistanz mehr schonen", erzählte der Amerikaner.

Jenseits der Werks-Hondas folgte Andrea Dovizioso, der von der Pace knapp an Hayden und Pedrosa dran waren. Hinter Chris Vermeulen und Alex de Angelis mühte sich Marco Melandri zu Platz 13. Eine Sekunde lag er hinter den schnellsten Fahrern, die nur auf Rennreifen unterwegs gewesen waren. Die Satelliten-Ducatis waren noch etwas dahinter und verloren mehr als zwei Sekunden auf Pedrosa.

Die Zeiten des Test-Montages in Jerez

1. Jorge Lorenzo (SPA) Yamaha 1:38.679 94 Runden

2. Valentino Rossi (ITA) Yamaha 1:39.117 91

3. Casey Stoner (AUS) Ducati Marlboro 1:39.218 58

4. Randy De Puniet (FRA) Honda LCR 1:39.484 97

5. John Hopkins (USA) Kawasaki 1:39.569 66

6. Loris Capirossi (ITA) Suzuki 1:39.747 65

7. Shinya Nakano (JPN) Gresini Honda 1:40.034 78

8. Dani Pedrosa (SPA) Repsol Honda 1:40.116 69

9. Nicky Hayden (USA) Repsol Honda 1:40.389 80

10. Andrea Dovizioso (ITA) JiR Team Scot 1:40.394 55

11. Chris Vermeulen (AUS) Suzuki 1:40.534

12. Alex De Angelis (RSM) Gresini Honda 1:41.308

13. Marco Melandri (ITA) Ducati 1:41.396 32

14. Anthony West (AUS) Kawasaki 1:42.132

15. Toni Elias (SPA) D’Antin MotoGP 1:42.240

16. Olivier Jacque (FRA) Kawasaki 1:42.562

17. Sylvain Guintoli (FRA) D’Antin MotoGP 1:42.624

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