Von Sofapiloten und Profirennfahrern: Gentlemen, start your Television

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(adrivo.com) Zurücklehnen und Gas geben: auch Motorsportfans können um Siege kämpfen.

Allein in Deutschland fahren Millionen von Nachwuchsfahrern in der Formel 1 – zumindest virtuell. Aber wie nah kommen die Bildschirmrennen an die Wirklichkeit heran? Und reicht die Darstellung, um sich ernsthaft auf ein Rennen vorzubereiten? Das Speed Academy Magazin „Faszination Speed“ ging dieser Frage nach…

Circuit de Spa-Francorchamps, Südkurve, letzte Runde. Der Tacho zeigt 260 km/h. Viel zu schnell für die tückische Doppelkurven-Kombination. Die Kurve leitet die Zielgerade ein – das letzte Nadelöhr des Rennens. Jetzt bloß keinen Unfall, so kurz vor dem Ende. Entschlossen greift der Verfolger an, überholt den ersten Wagen. Er ist jetzt ganz dicht am Führenden. Beide Fahrer geben alles: 200, 220, 260 km/h – und dann plötzlich Stille. Keine jubelnde Menge, keine Motorgeräusche. Angespannte Ruhe. Timo Glock schüttelt den Kopf und drückt den Start-Button. Diese Passage wird er sich bei der nächsten Runde noch einmal genau ansehen. An dieser Stelle kann man sicher noch mehr Speed herausholen.

Wie das Speed-Academy-Jurymitglied kämpfen Millionen junger Konsolen-Rennfahrer weltweit um WM-Punkte und schließlich den Formel 1-Weltmeistertitel, wenn auch mit anderem Hintergrund als ein Formel 1-Testfahrer und GP2-Profi wie Glock.

Allerdings ist die Community nicht einfach nur ein Auffangbecken für Dreikäsehochs und Möchtegerns. Die Wandlung vom einfachen Computerspiel zur realitätsnahen Grand Prix-Simulation ist länger vollzogen. Es geht sogar so weit, dass immer mehr professionelle Rennfahrer das Spiel mit der Geschwindigkeit als Vorbereitung für den Ernstfall nutzen. „Selbstverständlich kann man sich am Fernsehgerät nicht auf Bodenwellen und Fliehkräfte vorbereiten“, erklärt Speed Academy-Jurymitglied Glock. „Aber zum Kennenlernen neuer Rennstrecken eignen sich die Spielekonsolen auf jeden Fall.“

Gerade die neue Fahrergeneration nutzt diese Möglichkeit wie selbstverständlich, ist sie doch mit Computerspielen und Internet aufgewachsen. „Klar spiele ich gerne Videospiele. Mal einfach vor dem Fernseher liegen und seine Konzentration spielerisch zu trainieren ist ein super Ausgleich zum harten Trainingsalltag“, lacht der 17-jährige Speed-Academy-Kandidat Jens Klingmann. „Ich nutze die Rennspiele aber auch, um unsere Strategie zu verinnerlichen. Je genauer man die Strecke auch virtuell studiert, desto besser kennt man sie.“

Sie möchten mehr solcher Hintergrundstories lesen? Wollen mehr über die Deutsche Post Speed Academy, Timo Glock und deren Partner erfahren? Dann abonnieren Sie das kostenlose Magazin „Faszination Speed“ unter www.speed-academy.de

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