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Vorstellung Nissan 350 Z: Kaum Kompromisse
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Der Nissan 350 Z weckt Emotionen. Im Design spiegelt sich unmissverständlich der sportliche Anspruch des Zweisitzers wieder. Die Form verspricht Kraft, die niedrige Gürtellinie Schnelligkeit. Zum neuen Modelljahr haben die Ingenieure dem Z noch ein Dutzend Pferde mehr unter die Haube gepackt. Der überarbeitete 3,5-Liter-V6-Aluminiummotor leistet jetzt 230 kW / 313 PS.

Sichtbarer Muskelzuwachs

Sichtbarstes Zeichen des neuen Jahrgangs ist die leicht gewölbte Motorhaube. Sie ist nötig, um der neuen Ansauganlage Platz zu machen und soll gleichzeitig an den 240 Z erinnern, mit dem 1969 Nissans Sportbaureihe Premiere hatte. Das maximale Drehmoment stieg leicht auf 358 Newtonmeter bei unverändert 4800 U/min. Für den Spurt von 0 auf 100 km/h benötigt der 350 Z 5,7 Sekunden. Erst bei 250 km/h ist – elektronisch abgeregelt – Schluss mit beschleunigen.

Echter Sportwagen

Nissan macht beim 350 Z kaum Kompromisse. Der Kunde erhält einen echten Sportwagen, ein Auto, das vor allem eines will: gefahren werden. Kernig geht der Z zur Sache. Der Sound ist mehr als standesgemäß und geht ab 5000 Umdrehungen in der Minute in ein markantes Röhren über. Das 6-Gang-Getriebe lässt sich kurz und knackig schalten. Der Begriff Gasstoß ist bei diesem Wagen durchaus wörtlich zu nehmen und im Rücken zu spüren. Die Federung arbeitet so straff wie man es von einem solchen Wagen erwartet. Ab etwa 1500 U/min stehen ständig über 300 Nm Drehmoment zur Verfügung.

Das Cockpit

Die Sportsitze passen perfekt und geben auch bei Querbeschleunigung festen Halt. Der Drehzahlmesser dominiert die Instrumententafel. Zusätzlich zur analogen Geschwindigkeitsanzeige gibt es noch einen Digitaltacho, der sich zusammen mit zwei weiteren klassischen Rundinstrumenten zum Fahrer hin neigt. Die schmalen Seitenscheiben und die kleinen Rückspiegel unterstreichen unmissverständlich den sportlichen Charakter des 350 Z.

Golfbag findet auch Platz

Dafür müssen Abstriche an die Alltagstauglichkeit gemacht werden. Zwar bietet der Zweisitzer 235 Liter Gepäckraum im Heck, doch der Kofferraum ist flach. Die mächtige Querstrebe schränkt den Nutzwert zusätzlich ein. Dennoch: Golfspieler können zwei Bags im Nissan verstauen. Ein Aufkleber auf der Innenseite der Kofferraumklappe zeigt, wie’s geht. Zusätzlich gibt es ein abschließbares Fach hinter dem Beifahrersitz und weitere Ablagemöglichkeiten hinter den Sitzen, wo auch der Zigarettenanzünder platziert ist. Serienmäßig mit an Bord sind Klimaautomatik und Sechsfach-CD-Wechsler. Doch Vorsicht beim Einpacken, Einsteigen und Losfahren: Mehr als 217 Kilogramm Zuladung sind nicht erlaubt.

Stolz ist Nissan darauf den Durchschnittsverbrauch, des überarbeiteten Boliden, auf unter zwölf Liter Super-Plus gesenkt zu haben. Mit einem Einstiegspreis von 38 190 Euro ist der 350 Z nicht nur ein absolut faires, sondern angesichts der Leistung ein fast konkurrenzlos günstiges Angebot. Wer 2700 Euro dazulegt, der kann Nissans Sportskanone für noch mehr Fahrvergnügen auch als Cabrio bestellen.

Technische Daten: Nissan 350 Z

Länge x Breite x Höhe: 4,32 x 1,82 m x 1,32 m
Leergewicht, Zuladung: 1603 – 1629 kg, 191 – 217 kg
Motor (Bauart, Hubraum): 3,5 l Sechszylinder
Max. Leistung: 230 kW / 313 PS bei 6800 U/min
Max. Drehmoment: 358 Nm (bei 4800 U/min)
Verbrauch NEFZ im Mittel: 11,7 Liter Super-Plus
CO2-Emission: 280 g/km
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 5,7 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h (elektronisch begrenzt)
Kofferraum: 235 Liter
Basispreis: 38 190 Euro

ar/jri

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