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Vorstellung Opel Meriva Facelift: Spurten und Sparen

Spurten oder sparen – das könnte das Motto der neuesten Auflage des Opel Meriva sein. Dezente optische Retuschen und neue Motoren sollen das erfolgreiche Modell – es hat sich seit Mitte 2003 mehr als eine halbe Millionen Mal verkauft – weiter aufwerten. Ebenfalls neu und ab Februar 2006 verfügbar: Die sportliche Topversion Meriva OPC mit einem neu entwickelten, 132 kW/180 PS starken 1,6-Liter-Turbomotor. Der Einstieg mit 66 kW/90 PS mit dem bekannten 1,4-Liter-Benziner kostet 14 520 Euro, preislich markiert natürlich mit 23 000 Euro der OPC die Spitze.
Optisch charakterisieren den neuen Jahrgang des kompakten Mini-Vans veränderte Designelemente an Bug und Heck, die jetzt mit Details wie dem Grill mit breiter Querspange in Chrom und modifizierten Scheinwerfern die aktuelle dynamische Opel-Formensprache sprechen. Ein neuer 1.3 CDTI Einstiegsdiesel (55/ kW75 PS) sowie ein 1.6-Liter-Benziner (77 kW/105 PS) mit Twinport-Technologie ergänzen die Motorenpalette. Als erstes Fahrzeug seiner Klasse ist der Meriva optional mit einem adaptiven Kurven- und Abbiegelicht mit Halogenscheinwerfern erhältlich, das bescheidene 390 Euro Aufpreis kostet. So ist das sinnvolle Extra ohne Xenon-Technik wesentlich erschwinglicher. Innen sollen unter anderem neue Polsterstoffe mit frischer Farbgebung und Chromakzente für neuen Wind sorgen. Auf Wunsch ist zudem eine Voll- oder Teil-Lederausstattung erhältlich. Optional ist neben aktualisierten Navigationssystemen auch eine Handyvorbereitung mit Bluetooth-Schnittstelle im Programm.Der 1,6-Liter – bekannt unter anderem aus dem Astra – leistet mit 77 kW/105 PS fünf PS mehr als der Vorgänger, soll aber weniger verbrauchen. Während der ersten Testfahrt gab er sich mit 9,4 Litern allerdings nicht sonderlich bescheiden. So motorisiert erreicht der Meriva eine Höchstgeschwindigkeit von 181 km/h, die Preise starten bei 15 445 Euro. Mehr Motor braucht der Meriva nicht, Durchzug und Endgeschwindigkeit gehen in Ordnung.Ab 23 000 Euro beginnt die sportlichste Art, Meriva zu fahren. Der OPC-Meriva sprengt mit seinen 132 kW/180 PS die bisherige Definition der familien- und freizeitorientierten Mini-Vans. Der neu entwickelte 1,6-Liter Turbobenziner ist nach Angaben von Opel der leistungsstärkste Motor seiner Klasse. Von 2200 bis 5500 U/min stellt er ein konstant anliegendes Drehmoment-Maximum von 230 Nm zur Verfügung, das zusammen mit dem serienmäßigen Sechsgang-Schaltgetriebe und dem Sportfahrwerk die Basis für dynamische Fortbewegung bietet. Die Beschleunigung aus dem Stand auf Tempo 100 absolviert der Meriva OPC in 8,2 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 222 km/h. 17-Zoll-Leichtmetallräder, Schweller rundum, Recoro-Sportsitze und vieles mehr sorgen für das Ambiente, das der sportlich orientierte Familienvater sicherlich zu schätzen weiß. Das Fahren selbst ist ein Vergnügen. Der Motor nimmt gut Gas an, beschleunigt sauber hoch und bietet als Reserve auch noch eine Overboost-Funktion, die kurzzeitig 40 Newtonmeter mehr Drehmoment bereitstellt, was bei schnellen Überholvorgängen zusätzlich Schwung bringt Ganz anders der neue Selbstzünder: Er soll den sparsamen Kunden locken. Mit Verbräuchen unter fünf Litern auf 100 Kilometern wird er das sicher auch schaffen. 170 Newtonmeter reichen für durchaus angenehmen Durchzug, mit 157 km/h Höchstgeschwindigkeit ist er natürlich mehr Gleiter als schneller Familientransporter. Im Angebot ist außerdem der 1,7-Liter CDTI mit 74 kW/100 PS, der deutlich flotter unterwegs ist. Fazit: Die dezente Überarbeitung macht den Meriva nicht zu einer neuen Definition seines Segments, aber seine Stärken bleiben erhalten. Er bietet auf kleiner Fläche viel Platz, gute Variabilität und eine große Auswahl an verschiedenen Antrieben. So hat der Kunde die freie Auswahl, ob er Spurten oder Sparen möchte – zu erträglichen Tarifen. (ar/sb)

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