VW-Kleinstwagen mit Heckantrieb ab 2011
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Die Marke Volkswagen entdeckt ihre Wurzeln. Mit der auf der IAA (bis 23. September) präsentierten Studie „Up!“ geben die Wolfsburger einen Ausblick auf einen allerdings nicht vor 2011 erwarteten Kleinstwagen, der zu relativ attraktiven Preisen ab 8 000 Euro in Europa angeboten werden soll.

Das Konzept erinnert an selige Käfer-Zeiten: Der Motor sitzt im Heck, was den Innenraum-Designern einige Freiheit bei der Gestaltung gegeben hat. Auf 3,45 Metern finden vier Personen Platz und sitzen, auch dank einer bemerkenswerten Breite von 1,63 Metern, zumindest vorne sogar recht kommod.

Microcar mit Zwei- und Dreizylindermotoren

Laut VW-Vorstandschef Martin Winterkorn soll das auf dieser Studie aufbauende Microcar wahlweise von Drei- und auch von Zweizylindermotoren angetrieben werden. Zudem werden vom Up! in den kommenden Monaten und Jahren Derivate gezeigt, darunter wahrscheinlich vor allem Spar-Versionen. Denkbar wäre zum Beispiel eine Elektro-Variante mit Plug-In-Technik, die den Strom zum Fahren aus der Steckdose bezieht.

Chefdesigner Walter de Silva sorgt für frischen Wind

Die Studie ist aber auch eine optische Überraschung. Auch wenn Serienversionen von Konzept-Fahrzeugen dank dem Rotstift der Controller, der Sicherheitsauflagen und wegen Zugeständnissen an die Alltagstauglichkeit meist viel langweiliger ausfallen, gibt der Up! doch Hoffnung, dass die Zeiten allzu vorsichtigen Designs bei VW unter dem neuen Chefdesigner Walter de Silva vorbei sind. Beim Up! dominiert die große vordere Kofferraumhaube und die ebenfalls sehr große Heckklappe, die aus einem transparenten Werkstoff gefertigt wurde.

Interieur

Die im Innenraum verwendeten Materialien wirken hochwertig und freundlich. Zwei zentrale Displays geben Auskunft über die wichtigsten Fahrerinformationen wie die verbleibende Reichweite und den aktuellen CO2-Ausstoß; ein mittig angeordneter Sieben-Zoll-Monitor mit Navigationssystem stellt Informationen zur Verfügung, die auch für den Mitfahrer interessant sein könnten.

Basisvariante soll 8.000 Euro kosten

Wie viel von diesen technischen Details auch in die spätere Serienversion einfließen, ist offen. Für 8 000 Euro darf man zumindest in der Basisversion bei Volkswagen keine Wunderdinge erwarten. Und für die neuen Märkte in Fernost und Osteuropa soll es sogar eine weiter abgespeckte Version zu Preisen ab 6 000 Euro geben.

mid/ec

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