VW Tiguan: SUV-Werk Orange
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Es ist keine echte Messe-Premiere mehr, aber ein echter Blickfang bleibt der Volkswagen Tiguan – wenn auch als Konzept – natürlich auch in Detroit. Von sachkundiger Seite war zu hören, dass die Karosserie bis zur Serie sich nur noch in Details ändern werde. Das steht zu hoffen, denn das Design gefällt als gelungene Mischung von markanten und eleganten Elementen. Wann er kommt, ist immer noch unklar. Wichtigste Innovation ist der Clean TDI-Motor, der selbst strengste Umweltnormen erfüllen soll.

Die Motorhaube schneidet die Kontur der Scheinwerfer an und gibt dem Gesicht einen sehr konzentrierten Blick. Die Xenonscheinwerfer sind ähnlich wie große Studioscheinwerfer um die Mittelachse aufgehängt sind und scheinbar frei im Gehäuse schweben. Breit und kraftvoll geformt ist der Stoßfänger unter den Scheinwerfern, seitlich bilden die Nebelscheinwerfer in einem eigenen Rahmen den Abschluss. Die kraftvolle Linie setzt sich über die Seite mit ausgestellten Stoßfängern bis zum Heck mit integriertem Diffusor und den dunkel verkleideten Auspuffendrohre linke und rechts fort.

Der eigentliche Charakter der Frontpartie entsteht allerdings erst durch das Zusammenspiel aller Designmerkmale, die offensichtlich von verschiedenen VW-Modellen entliehen sind. Dabei macht der 1,85 Meter breite, 1,69 Meter hohe und 4,40 Meter lange Concept Tiguan eine gute Figur. Das knallige Orange, das im Muster der großen 19-Zoll-Reifen von Continental wieder aufgenommen wird, dürfte ein Messe-Gag bleiben. Weniger jedoch der variable Innenraum: Die Rückbank des Fünfsitzers lässt sich längs verschieben und asymmetrisch geteilt umklappen, der Tiguan soll Gegenstände bis 2,5 Meter Länge schlucken. Ein großes Panorama-Glasdach sorgt für reichlich Licht für die Passagiere.

Die in Detroit präsentierte Studie wird von einem neu entwickelten „Clean TDI“ angetrieben. Bei diesem Diesel der Zukunft wird Volkswagen ein modulares Konzept verschiedener Systeme einsetzen, um die Emissionen noch einmal deutlich zu senken. Eines dieser Antriebssysteme nutzt beispielsweise einen NOX-Speicherkat und erreicht so für das gesamte System eine Reduzierung der NOx-Emissionen von gut 90 Prozent verglichen mit heute bekannten Fahrzeugen. Größere Motoren werden dank harnstoffbasierter Zusätze (Bluetec) wesentlich sauberer, weil Stickoxide extrem reduziert werden.

ar/sb

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