Land Rover

65 Jahre Land Rover: 138 Mal Geschichte und viel Zukunft

65 Jahre Land Rover: 138 Mal Geschichte und viel Zukunft Bilder

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Firmenjubiläen stellen Autoren oft vor große Probleme. Ganze Stapel von Material müssen durchgepflügt werden. Nicht so bei der 65. Wiederkehr der Vorstellung des ersten Land Rover am 30. April 2013 in Amsterdam. 138 alte Land Rover hatte die britische Traditionsmarke im riesigen Park von Packington Estate aufgefahren. Mit einem davon, einem Land Rover Defender, konnten wir mit hintergespanntem Scharpflug die Krume brechen – und das im Standgas.

So war das einst gedacht. Der Rover Ingenieur Marice Wilks wollte ein Fahrzeug für die Landwirtschaft entwickeln. Packington Estate spielt in der Historie der Allrad-Ikone eine dabei eine besondere Rolle. Das Gelände liegt unweit des Werks Solihull und diente in den Gründerjahren als Testgelände. Man darf also ruhig davon ausgehen, dass auch die drei Prototypen des Land Rover damals schon mit Pflügen Furchen gezogen haben.

Im vergangenen Jahr wurde der einmillionste Defender verkauft und immer noch findet er viele Freunde, besonders in Deutschland. Hier können die Briten [foto id=“464457″ size=“small“ position=“left“]die meisten Defender absetzen. Das ist wohl auch der Grund dafür, dass von der limitierten Geburtstags-Sonderserie LXV 130 Stück im Herbst diesen Jahres nach Deutschland kommen werden – zu Preisen ab 39 900 Euro.

Der Defender war der Startschuss für eine ganze Reihe von extrem geländegängigen Modellen, von denen die meisten sich mit einem Luxus-Ambiente präsentieren, wie es sich wohl nur in einem Königreich und viel wohlhabendem Adel mit mehr oder weniger großen Landsitzen entwickeln konnte. Der Erfolg gibt den Briten Recht. Außerdem sehen sie sich auch für die Zukunft als Teilnehmer in einem wachsenden Markt. Bis 2020 soll sich der Anteil der SUV an der Welt-Autoproduktion auf 20 Prozent entwickeln, sagt John Edwards; Land Rover Global Brand Director heute in Packington. „Wir wollen zwar nicht Marktführer werden, aber unsere führende Rolle in diesem Markt auch in Zukunft behaupten.“

In der Gegenwart können sich die Land Rover-Mannen nicht beklagen. Im vergangenen Jahr nahm ihr Absatz in Deutschland um 56 Prozent zu. Und auch im ersten Quartal diesen Jahres liegt das Unternehmen mit einem Zuwachs von 16 Prozent deutlich besser als der Markt, der in Deutschland um rund zehn Prozent einbrach.

Inzwischen bietet Land Rover sechs Baureihen an und verfügt damit im Geländewagen- und SUV-Geschäft über mehr Vielfalt als jeder andere Hersteller. Neben dem Defender stehen der kompakte Freelander, der vielseitige Discovery, der Range Rover Evoque als Coupé und als Fünftürer [foto id=“464458″ size=“small“ position=“right“]sowie die Spitzenmodelle Range Rover und der nagelneue Range Rover Sport, der erst kürzlich bei der New York International Auto Show seine Weltpremiere erlebte.

Insgesamt beschäftigen Land Rover und die Schwestermarke Jaguar inzwischen rund 19 000 Mitarbeiter. Allein in den vergangenen beiden Jahren kamen 8000 dazu. Zur Erfolgsgeschichte gehört auch der Jahresumsatz. Im Geschäftsjahr 2011/2012 erzielten die Briten 13,4 Milliarden Britische Pfund. Damit konnte das Unternehmen einen erheblichen Ergebnisbeitrag bei seinem Besitzer, dem indischen Tata-Konzern, abgeben.

Als Lakshmi Tata 2005 das damals besonders auf der Jaguar-Seite kränkelnde Unternehmen aus der Premiere Auto Group von Ford herauskaufte, begann eine neue Ära. Zwar hatte Land Rover ständig neue Technologien eingeführt wie die ABS, Luftfederung, Bergabfahrhilfe, Traktionskontrolle und besonders das Terrain-Response-System eingeführt. Doch endete das Mauerblümchen-Dasein der Marke erst unter dem neuen Management. 2012 verkaufte man 357 773 Fahrzeuge. Mehr als 80 Prozent davon gingen in den Export.

Es sieht ganz so aus, als werde sich dieser Weg fortsetzen. Nicht viele Experten haben mit einem solchen Wachstum gerechnet. Nun hat man die Kraft, sich auf die einzelnen Märkte einzustellen, zum Bespiel mit Vierzyinder-Motoren, freitragenden Karossen, Alu aller Orten und – was für ein Sakrileg in den Augen der Traditionalisten – mit Frontantrieb.

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