Abgas-Grenzwert steht wieder zur Diskussion

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Deutsche Automobilhersteller können häufig die EU-weit vorgesehene Regelung zum verminderten Kohlendioxid-Ausstoß bei Pkw nicht umsetzen. Gründe sind der hohe Kraftstoffverbrauch und entsprechende Abgaswerte insbesondere bei hubraumstarken Sport Utility Vehicles (SUV), deren Nachfrage hoch ist. Mit einem neuen Vorstoß will die Bundesregierung die Einführung der Regelung verzögern.

Eigentlich sollte für das Jahr 2020 ein Schadstoffausstoß von 95 Gramm je Kilometer für die gesamte Neuwagenflotte eines Herstellers gelten. Wie die „Wirtschaftswoche“ berichtet, schlägt die Bundesregierung der EU-Kommission nun aber eine stufenweise Einführung des Grenzwertes vor. So sollen im Jahr 2020 nur 80 Prozent aller Neuwagen die Zielmarke von 95 Gramm CO2-Ausstoß je Kilometer erreichen, danach jährlich weitere fünf Prozent. Dabei hofft die Bundesregierung auch auf die Unterstützung Frankreichs, wo sich die Automobilhersteller schon dafür ausgesprochen haben – nicht aber die französische Regierung. Die ärgert sich über den Vorstoß der deutschen Kanzlerin im Juni: Obwohl ein Kompromiss schon ausgehandelt war, wollte sie ihn persönlich stoppen. Ob Brüssel den aktuellen deutschen Vorschlag billigt, ist noch offen.

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