Auch Schmerzen bremsen Stoner nicht: Nervige Verletzung

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(motorsport-magazin.com) Manche Konkurrenten sehen Casey Stoner nur noch als Außerirdischen an. Im Qualifying zeigte er warum: trotz eines gebrochenen Kahnbeins fuhr er eine halbe Sekunde schneller als alle anderen. "Mental ist die Verletzung kein Problem, es gibt nichts zu überwinden, es ist nur nervig", sagte Stoner nach dem Qualifying. "Manchmal ist es okay, manchmal schießt der Schmerz plötzlich beim Bremsen oder auf Bodenwellen in mich rein – das nervt, weil man nie weiß, wann es passiert."

Den Grund dafür beschreibt er so: "Wenn mein Handgelenk eine bestimmte Position einnimmt, wird ein Nerv eingeklemmt und die Schmerzen schießen in den Arm." Stoner ist jedoch zuversichtlich, dass er damit umgehen kann, auch im Rennen. Zu viel Schmerzmittel werde er aber nicht nehmen. "Sobald die Saison gelaufen ist, werden wir entscheiden, wann ich mich operieren lasse."

Der sportliche Part der Pole-Position war angesichts der gesundheitlichen Ausnahmesituation fast nur Beiwerk. "Wir fanden ein gutes Setup, das aber bei den höheren Temperaturen am Nachmittag nicht mehr richtig funktionierte." Deshalb musste das Team das Setup verändern, was viel besser funktionierte. "Wir arbeiteten so hart für das Rennen, dass wir nur Zeit für zwei Qualifyingreifen statt der üblichen drei hatten." Zudem war der zweite Qualifyingreifen nicht so gut wie der erste. "Meine Zeit hätte also noch besser sein können, aber alles in allem bin ich froh, wieder auf der Pole zu stehen."

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