Auto treibt Chip-Branche an

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Das Auto entwickelt sich immer mehr zum Konjunkturmotor der globalen Halbleiter-Industrie: Laut einer Studie von Pricewaterhouse Coopers (PwC) entfallen im Jahr 2030 bereits 50 Prozent der Produktionskosten für Pkw auf elektronische Bauteile.

Derzeit sind es rund 30 Prozent. Mit einem jährlichen Zuwachs von 9,4 Prozent bildet der Automobilsektor das am schnellsten wachsende Segment in der Chip-Branche. 2012 hat dieser Wirtschaftszweig einen Umsatz von 291,6 Milliarden US-Dollar, circa 216 Milliarden Euro, erreicht.

Das Auto wird immer sicherer, komfortabler und bietet immer mehr Infotainment. Assistenzsysteme entlasten den Fahrer und in zehn Jahren könnte der Pkw sogar autonom fahren. Die umfangreiche Elektronik lässt den modernen Pkw zum Rechenzentrum auf Rädern werden. Der mobile Internetzugang, digitale Bedienungselemente und elektronische Assistenzsysteme werden laut PwC schon bald nicht nur in Premium-Autos, sondern in allen Pkw-Segmenten selbstverständlich sein. Als ein weiterer Treiber gilt die hochkomplexe Steuerungselektronik für Hybrid- und Elektro-Autos.

Die Experten der Beratungsgesellschaft erwarten im Jahr 2017 in jedem Automobil Halbleiter im Wert von 385 US-Dollar, umgerechnet 285 Euro. Im vergangenen Jahr waren es 315 US-Dollar (235 Euro). Nach Einschätzung der Studie wächst der Umsatz der Chip-Industrie im Automobilbereich 2012 von 25,5 Milliarden US-Dollar, umgerechnet rund 19 Milliarden Euro, im Jahr 2017 auf rund 40 Milliarden US-Dollar, etwa 29,6 Milliarden Euro.

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