Autodiebstahl

Autodiebstahl: Westeuropäische Diebesbanden holen auf

Autodiebstahl: Westeuropäische Diebesbanden holen auf Bilder

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Waren bisher Auto-Diebesbanden im osteuropäischen Grenzgebiet die geschäftigsten, holt derzeit der Westen auf. So wurden 2014 vermehrt Autos in der Region Aachen gestohlen. Seit Jahresbeginn sind es schon 600 Pkw – 130 Autos mehr als im Vorjahreszeitraum. Damit liegt Aachen bei den Top Ten der deutschen Städten mit den meisten Autodiebstählen.

Diebe aus den Niederlanden

Beliebt bei den Diebesbanden ist die Region wegen der günstigen Lage zu den Autobahnen in die Niederlande und nach Belgien. Die Aachener Polizei vermutet, dass die Täter aus dem Dreiländereck kommen. Indiz dafür: Die Fahrzeuge sind nach dem Diebstahl „unheimlich schnell“ weg. „Eindeutig“ könne man dies aber noch nicht sagen, denn die Aufklärungsquote liegt bei 13 Prozent. Auch die benachbarte Kripo in Köln stellte im vergangenen Jahr fest, dass Diebe vermehrt aus den Niederlanden einreisen und ganz gezielt Zubehör-Komponenten entwenden. Sie haben sich im Rheinland auf fest eingebaute Navigationsgeräte von VW spezialisiert, die in den Niederlanden mit einer mechanischen Sicherung versehen sind, was den Diebstahl erheblich erschwert.

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Inbrevi

November 9, 2014 um 2:39 pm Uhr

Es ist erbärmlich noch heute die gleichen Ausreden von der (hier Aachener-) Polizei hören zu müssen wie Ende der 1990er Jahre.
Damals wurde mein BMW-Fahrzeug vor meiner Wohnung in einem Außenbezirk Aachens nahe der niederländischen-/belgischen Grenze gestohlen.
Nachdem von Polizei und Kfz.-Versicherung in ausgiebiger Recherche erkannt wurde, daß ich nicht mein eigenes Fahrzeug geklaut hatte, hörte ich genau das von der zuständigen Polizeibehörde was im obigen Beitrag zu lesen ist.
Nachdem ich in der dem Diebstahl folgenden Zeit mehrfach bei der zuständigen Polizeibehörde vorsprach um mich über den Fortgang der Diebstahlsuntersuchung zu informieren, durfte ich nach etwas mehr als einem Jahr- bei einem neuerlichen Besuch bei der Polizeibehörde- erfahren, daß die entsprechenden Akten zu dieser Causa leider nicht mehr auffindbar waren.
Für jemanden, der in den 80er /90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts viel auf den Autobahnen, verstärkt- von spätabends bis frühmorgens- auf der A4 –>Aachen Köln unterwegs war, fielen die hohe Zahl der Kfz´s mit Pritschenanhänger, auf denen oft kaum noch als Pkw zu identifizierende Schrotthaufen lagen, auf. Diese Schrottabschlepper hatten überwiegend Kennzeichen aus Polen, Tchechei,den baltischen Staaten,etc..
Da der Schrott, auch bei großem Geschick, nicht mehr zu einem Kfz. umfunktioniert werden konnte, dürfte ein anderer Grund den Aufwand der langen Fahrt von Ost nach West und zurück für die Fahrer der Schrottabschlepper begründen: es darf wohl vermutet werden, daß das eigentlich Nützliche und Wertvolle die zum Schrott gehörenden Kfz.- Briefe, usw. waren. Für die Polizei sowohl in den Niederlanden, in Belgien als auch in dieser BRD wäre es ein Leichtes gewesen Klarheit zu schaffen.

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