Autofahrt mittels Gedankenübertragung
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Für die Gedankensteuerung müssen sich Autofahrer eine verkabelte Haube aufziehen, die die Hirnströme misst. Bilder

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Wie sieht das Auto der Zukunft aus? Es könnte sich jedenfalls mittels Gedankenkraft durch den Verkehr steuern lassen. Bilder

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Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten? Eine Antwort auf die Frage des bekannten deutschen Volksliedes könnte „das Auto“ lauten. Das Kraftfahrzeug der Zukunft soll sich nämlich allein durch Gedankenübertragung steuern lassen. Was futuristisch klingt, könnte bald schon Wirklichkeit werden. Der japanische Autohersteller Nissan und die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Lausanne entwickeln jetzt ein entsprechendes System.

Die Intelligenz von Fahrer und Auto soll verschmelzen und so die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen. Was sich gut anhört, bereitet in der Praxis zumindest jetzt noch einige Umstände. Der Autofahrer muss eine verkabelte Mütze ähnlich einer Badehaube auf dem Kopf tragen, die die Hirnströme misst und die Augenbewegungen des Fahrers registriert. Gleichzeitig tasten Fahrzeugsensoren permanent die Umgebung ab.

Durch die Kombination aller Daten soll es allerdings in Sekundenbruchteilen möglich sein, vorherzusagen, was der Fahrer als nächstes Manöver durchführen möchte. Will er links abbiegen, wird dies durch Augenbewegungen und Hirnaktivität erfasst und das Auto bereitet sich automatisch darauf vor: Es bremst ab und spurt ein. Damit dies im Alltag tatsächlich reibungslos funktioniert, bedarf es allerdings noch genauerer [foto id=“383070″ size=“small“ position=“left“]und zuverlässigerer Systeme. Außerdem kommt das Schwarmprinzip zum Tragen: Je mehr Autos entsprechend ausgestattet sind und untereinander kommunizieren, desto besser gelingt die unfallfreie Gedankensteuerung durch den Straßenverkehr.

Bis es soweit ist, wird der Autofahrer vorerst also noch selbst eingreifen müssen. „Ein Steuerrad wird immer notwendig sein. Unsere Gedanken werden auch in Zukunft das Auto nicht alleine lenken, es aber sehr wohl unterstützen“, warnt ETH-Forscher José del R. Millán im Gespräch mit dem Schweizer Magazin „20 Minuten“ vor zu viel Euphorie. Ob er nach der auf vier Jahre angelegten Zusammenarbeit mit Nissan immer noch von der Notwendigkeit eines Lenkrads überzeugt ist, bleibt abzuwarten. Einen Rollstuhl, der sich mit reiner Gedankenkraft steuern lässt, hat das Forscherteam um Millán bereits vorgestellt.

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