Autogas nachrüsten – Nicht für alle geeignet
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Autogas ist etwa halb so teuer wie Super. Selbst mit einem höheren Verbrauch gegenüber dem Benzinbetrieb, fährt man mit dem sogenannten LPG deutlich preiswerter als mit einem konventionellen Pkw. Wer kein Auto mit Gasantrieb hat, kann sein Fahrzeug nachträglich umrüsten. Das lohnt sich jedoch nicht in jedem Fall.

Im Prinzip lassen sich viele Benziner umrüsten. Zuerst muss man in eine Gasanlage investieren. Je nach Modell kostet das 1.500 bis 4.000 Euro, schätzt Hans-Georg Marmit, Kraftfahrzeugexperte der KÜS. Die Umrüstung amortisiert sich im Schnitt nach 50.000 Kilometern. Bei einem Modell mit generell hohem Verbrauch geht das schneller als bei einem sparsamen Fahrzeug. Entscheidend sind das Alter und die Fahrleistung des Autos.

Den Umbau sollte man in einem Fachbetrieb durchführen lassen. Diese sind am blau-weißen Meisterschild und dem Zusatzzeichen „Anerkannter Betrieb für Gasanlagenüberprüfung (GAP)“ oder „Anerkannter Betrieb für Gassystemprüfung (GSP)“ erkennbar. Zwei bis drei Tage muss der Fahrzeugbesitzer laut Zentralverband des deutschen Kraftfahrzeuggewerbes für die Umrüstung einplanen. Eingebaut werden ein Zusatztank, ein zusätzlicher Einfüllstützen, neue Leitungen und das eigentliche Gas-Einspritzsystem. Anschließend wird der Umbau überprüft und in die Fahrzeugpapiere eingetragen.

In Deutschland ist Autogas bis Ende 2018 steuerlich begünstigt. Die Kfz-Steuer bleibt nach dem Umbau unverändert, da der Benzinbetrieb weiterhin bestehen bleibt.

Mit Gas-Antrieb muss übrigens niemand befürchten, auf der Strecke zu bleiben: In Deutschland gibt es mehr als 6.500 Autogas-Tankstellen. Zudem können die bivalent ausgerüsteten Fahrzeuge wahlweise auch mit Benzin gefahren werden.

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