Autohersteller mit falschen Arbeitsvorgaben für Werkstätten
Autohersteller mit falschen Arbeitsvorgaben für Werkstätten Bilder

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Autowerkstätten und Autohersteller streiten sich nicht nur um die Margen beim Neuwagenverkauf, sondern auch um Arbeitswerte. Diese von den Herstellern vorgegebenen Werte beinhalten die Arbeitszeitenvorgabe für die Werkstatt wie zum Beispiel für den Austausch eines Kotflügels oder der Bremsbeläge. Und wie unterschiedlich die Positionen der Parteien sein können, zeigt die Erneuerung der A-Säule bei den Kia-Modellen Picanto, Rio und Ceed.

Sechsfache Arbeitszeit

Der koreanischen Hersteller hat hierfür eine Arbeitszeit von 2,3 Stunden festgelegt. In der Praxis dauern die Arbeiten allerdings zwischen 13,5 und 14,5 Stunden. Werkstätten, die nach tatsächlichem Aufwand abrechnen, haben bald das Image weg, dass sie überzogene Preise verlangen. Die Betriebe, die nach Herstellervorgaben beim Werkstattkunden abrechnen, müssen dann aber drauflegen. Ein anderes Negativbeispiel ist der Austausch der beheizbaren Windschutzscheibe beim Ford Galaxy. Die vom Kölner Hersteller bestimmte Arbeitszeit liegt bei 2,5 Stunden, doch in den Werkstätten ist die Leistung nicht unter 3,8 Stunden zu erbringen. Derartige Falschvorgaben von Herstellerseite deckt die Interessengemeinschaft für Fahrzeugtechnik und Lackierung (IFL) auf.

Die IFL, 2007 gegründet, bearbeitete bisher über 1.250 Beschwerden wegen falscher Arbeitswerte. Allein im vergangenen Jahr waren es mehr als 350 Meldungen. Mitglieder der Gemeinschaft sind Werkstattverbände wie Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF), Schadenskalkulationsanbieter wie Audatex und Deutsche Automobil Treuhand (DAT) sowie Sachverständigenorganisationen wie diverse TÜVs und der Dekra. Korrekte Arbeitswerte fordern nicht nur die Werkstätten, sondern ebenso Autoclubs, Verbraucherverbände und die Versicherungswirtschaft. Sie machen Werkstattpreise vergleichbar und lassen ein Schadenvolumen leichter und schneller feststellen.

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Laut Wilhelm Hülsdonk, stellvertretender IFL-Vorsitzender und ZDK-Vizepräsident, steigt die Zahl der Meldungen kontinuierlich an. Ein Grund hierfür sei, dass die Hersteller bei neuen Fahrzeugen dazu neigen, die Zeiten des Vormodells einfach zu übernehmen. Andere Ursachen resultieren aus unterschiedlichen Kalkulationsmethoden bei Autoproduzenten.

„Um fehlerhafte Arbeitszeiten dokumentieren zu können, führen wir eigene Zeitstudien durch“, informiert Hülsdonk. Diese überzeugen die Hersteller, sie akzeptieren in den meisten Fällen die festgestellten, neuen Arbeitswerte. Zu den einsichtigen Produzenten gehören Kia und Ford. Manche Hersteller suchen inzwischen schon im Vorfeld die Kooperation. Darunter BMW, an der Kalkulation der Werkstattvorgaben ist die IFL mittlerweile maßgeblich beteiligt.

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Gast auto.de

November 28, 2013 um 10:08 am Uhr

Na Endlich gehts los, das Wurde aber auch Zeit

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