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AvD-Pannenstatistik: Das waren die häufigsten Fehlerursachen 2017

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„Viele Pannen ließen sich durch mehr Aufmerksamkeit für das eigene Fahrzeug vermeiden“, so AvD-Leiter Fahrzeugtechnik Stefan Schlesinger. „Motor, Elektrik und Reifen sollten regelmäßig kontrolliert und gewartet werden.“ Sätze, die deutlich machen, dass auch im Jahr 2017 viele der Autopannen vermeidbar gewesen wären. Eine Pannenrubrik, die mit „Besondere Vorkommnisse“ betitelt ist, beinhaltet das beste Beispiel für genau diese Fehler, die auf reiner Unaufmerksamkeit beruhen: Falsche Betankung. Fast jeder zehnte Hilferuf ist auf diese Unachtsamkeit zurückzuführen.

Warnanzeigen Amaturenbrett ernst nehmen

Die von der AvD-Fachabteilung für das Jahr 2017 vorgelegte Statistik weist einige Schwerpunkte bei den Pannenursachen auf. Rang 1 mit knapp 23 Prozent nehmen Motorprobleme ein, gefolgt von Elektrikstörungen mit rund 18 Prozent sowie Defekten an Lenkung, Fahrwerk und Bremsen, die mit mehr als 13 Prozent für das Liegenbleiben von Fahrzeugen verantwortlich sind.

Autofahrer sollten auch auf keinen Fall die Warnanzeigen im Armaturenbrett ignorieren, die sie ebenfalls vor Pannen bewahren könnten. Die gelbe Motorwarnleuchte kann zum Beispiel auf Leistungsverlust (2,7 Prozent der Pannen im Bereich Motor) hinweisen, der auch auf Marderbiss beruhen könnte (immerhin zehn Prozent bei den „Besonderen Vorkommnissen“).

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