Bahn plant Sitzplatzreservierung im Nahverkehr

Die Deutsche Bahn möchte auf ausgewählten Nahverkehrsstrecken versuchsweise Sitzplatzreservierungen anbieten. Damit wolle man den Wünschen der Pendler entgegenkommen, so eine Bahnsprecherin. Die Maßnahme sei Teil einer „Service-Offensive“ im Regionalverkehr auf Basis von Kundenbefragungen.

Wie hoch die Preise für die Reservierung sein sollen und welche Strecken für das Angebot in Frage kämen, soll bis spätestens Ende März bekanntgegeben werden. Im Fernverkehr kostet die Einzelreservierung eines Sitzplatzes in der 2. Klasse derzeit ab 2,50 Euro.

Kritik an den Bahnplänen kam unter anderem von der nordrheinwestfälischen Landesregierung, in deren Einflussbereich allein in der Metropolregion Rhein-Ruhr täglich rund vier Millionen Menschen im Nahverkehr befördert werden: „Wir lehnen das so lange ab, wie die Bahn nicht mehr Sitzplatzkapazitäten in den Zügen des Regionalverkehrs schafft“, so Horst Becker (Grüne), parlamentarischer Staatssekretär im NRW-Verkehrsministerium, gegenüber der Tageszeitung NRZ.

Der Fahrgastverband Pro Bahn dagegen begrüßt das Angebot. „Für Nahverkehrszüge, die de facto Teil einer Reisekette im Fernverkehr sind, kann das durchaus sinnvoll sein“, sagte Pro Bahn-Sprecher Karl-Peter Naumann. Auch Sitzplätze, die speziell für Berufspendler reserviert seien und „beispielsweise in Verbindung mit Abo-Zeitkarten“ angeboten würden, könnten helfen, das Zugfahren attraktiver zu machen.

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