Bahnfrust durch Informationsmängel
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Bei der Deutschen Bahn lässt die Sauberkeit und der Mangel an Informationen die Lust aufs Reisen nur schwer ertragen. Das ist das Ergebnis des 10. Bahntests durch den Verkehrsclub Deutschland (VCD). Zwar habe die Bahn die grundlegenden Mängel erkannt und mit einem Investitionsvolumen von 330 Millionen Euro bis 2015 die Weichen gestellt. Doch aktuell lassen die Sauberkeit der Züge, deren genereller Zustand sowie die Kundeninformation bei Störungsfällen, aber auch der Wetterschutz in den Bahnhöfen sowie der Schutz vor Kriminalität zu wünschen übrig.

Mit der Bestellung neuer Fernverkehrszüge (ICE, IC) habe die Bahn viel zu lange gezögert, so der VCD-Vorsitzende Michael Ziesak: „Die DB ist auf Verschleiß gefahren. Diese Versäumnisse rächen sich jetzt und gehen, wie so oft, zu Lasten der Fahrgäste. Auch gehen die Sparpläne der Deutschen Bahn, das Reinigungspersonal zu kürzen, in die völlig falsche Richtung.“

Verbesserungsbedarf besteht auch bei der Pünktlichkeit.

Von den 1 404 überprüften Bahnfahrten waren bei Ankunft 33 Prozent verspätet. „Auch wenn die Deutsche Bahn nicht jede Verspätung selbst zu verantworten hat, muss sie alle Möglichkeiten ausschöpfen, die Pünktlichkeit zu verbessern. Machbar ist dies durch die kontinuierliche Instandhaltung der Züge sowie der Infrastruktur, den Einsatz von robusten und wetterunabhängigen Zügen, das Vorhalten einer genügenden Anzahl von Reservezügen und mit Blick auf den bevorstehenden Winter durch ein Nachrüsten von Weichenheizungen und Enteisungsanlagen“, so eine VCD-Sprecherin.

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