Bei Straßenschäden sind Baufirmen meist fein raus

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Hohes Verkehrsaufkommen sowie Witterungseinflüsse wie Hitze, Regen, Schnee und Eis setzen den Straßen zu. Derzeit besteht im Bundesgebiet ein Straßensanierungsbedarf von rund 25 Milliarden Euro, so eine Berechnung der TU Aachen. Wie dieses Geld aufzubringen ist, darüber werde in Berlin, in den Ländern und Kommunen heftig diskutiert. Kein Thema sei dagegen die Gewährleistungspflicht der mit der Sanierung beauftragten Bau-Firmen, so die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ). Dabei liege hier einiges im Argen, was so manche Straßenbaumaßnahmen deutlich verteuere.

Schon nach der einfachen Physik sei klar, dass sich jede instandgesetzte Straße nach Wiederinbetriebnahme allein schon durch die Verkehrsbelastung verändere. Die Ausmaße der Veränderungen, oft nicht mit dem bloßen Auge zu erkennen, werden von der Qualität der durchgeführten Arbeiten entscheidend beeinflusst. Die Krux dabei ist, dass Schäden aufgrund schlechter Arbeit in den meisten Fällen erst nach Ablauf der Gewährleistungsfrist sich bemerkbar machen.

Die GTÜ ist überzeugt, dass eine sensorische Endkontrolle der Bauarbeiten die Sanierungskosten um mindestens 25 Prozent reduzieren könnte. Das Verfahren: Mit Hilfe der Radarsensorik werden die Beläge vor Ablauf der Garantiezeit durchleuchtet, um etwaige Rissbildungen, Sackungen, Verdichtungsdefekte oder Wasserstände und andere verborgene Schäden zu erkennen. Im Fall der Fälle soll die betreffende Firma aus der Garantiehaftung nicht entlassen und zur Schadensbehebung auf eigene Kosten veranlasst werden. In Zweifelsfällen, Anzeichen für einen eventuell späteren Schaden wurden festgestellt, soll das Bauunternehmen einer Verlängerung der Gewährleistungsfrist zustimmen.

Laut der Sachverständigenorganisation habe die Ankündigung einer sensorische Endkontrolle bei Beginn der Straßenbauarbeiten auch einen erzieherischen Effekt. Sie sorge von vornherein für eine höhere Ausführungsqualität.

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