Berlin bei „Mobil in Deutschland“-Studie über Autofreundlichkeit überraschend vorn
Berlin bei Bilder

Copyright:

Autofreundlich heißt auch, eine gute Auswahl an Tankstellen zu haben. Bilder

Copyright:

Frankfurt, hier aus einem Flugzeug heraus fotografiert, ist gut mit Taxis bestückt. Bilder

Copyright:

Auch Köln weist ziemlich viele festinstallierte Radaranlagen auf. Bilder

Copyright:

Die Hansastadt Hamburg landete beim Vergleich auf Platz drei. Bilder

Copyright:

Nicht nur Radfahrer sind in Berlin erstaunlich gut unterwegs. Bilder

Copyright:

München – Wie gut kommen Bewohner in deutschen Städten von A nach B? Wie sehr sind sie genervt von Staus, unsinnigen Tempokontrollen? Wird der Individualverkehr gefördert oder behindert? Der in München ansässige Autoclub „Mobil in Deutschland“ hat die Ergebnisse seines zweiten Städtevergleichs zum Thema „Autofreundlichkleit“ vorgestellt.

Neun Städte im Vergleich

„Jede Stadt tickt in Sachen Mobilität anders“, fanden die Münchner heraus, die neun Städte Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf,[foto id=“452128″ size=“small“ position=“right“] Bremen und Dortmund miteinander verglichen haben. Bei der Relation, wie viele Autos auf einen Einwohner kommen, landeten Düsseldorf und Köln vor München, Stuttgart, Dortmund, Frankfurt, Bremen und Hamburg. Berlin hat demnach überraschend die geringste Autodichte. Die meisten Straßenmeter pro Pkw bieten Bremen und Dortmund vor Stuttgart, Hamburg, Köln, Berlin, München und Frankfurt. Die wenigsten Straßenmeter pro Pkw hat Düsseldorf.

Die meisten Blitzer in Stuttgart

Bei der Anzahl der festen Blitzer schneidet Stuttgart der Erhebung zufolge am schlechtesten ab, dicht gefolgt von München. Auch Köln weist viele festinstallierte Geschwindigkeitskontrollen auf. Im mittleren Feld reihen sich hier Hamburg, Frankfurt, Bremen und Dortmund ein[foto id=“452129″ size=“small“ position=“right“]. Düsseldorf und vor allem Berlin scheinen dagegen laut Autoclub eine „vernünftige Einstellung zum Thema Geschwindigkeitskontrolle zu haben“, ärgern den Club unkontrollierte Radarüberwachungen seit Jahren. „Denn immer wieder weisen wir mit unserem Blitzatlas erfolgreich nach, dass es beim Aufstellen von Radarfallen ganz oft nicht um Sicherheit, sondern meist nur ums Auffüllen der Stadtkassen geht.“

Bei Staus eklatante Unterschiede

Bei der Frage, wie lang der durchschnittlich auf 24 Stunden und 7 Tage die Woche gerechnete Stau in den Städten bezogen auf die Länge des Straßennetzes ist, stellten die Münchner „eklatante Unterschiede“ fest. So brauchten Autofahrer starke Nerven [foto id=“452130″ size=“small“ position=“left“]in Köln und Frankfurt, wo sie besonders lange im Stau stehen. Auch in Stuttgart stocke der Verkehr regelmäßig. Durchschnittlich eher zähflüssig bewegten sich Düsseldorfer, Bremer und Münchner durch ihr Straßennetz. Weitaus besser voran kämen die Einwohner von Hamburg und erneut überraschend Berlin.

Hamburg ohne Umweltzone

Der Club kritisiert nach eigenen Angaben schon lange das Umweltzonen-Chaos, plädiert für eine bundesweit einheitliche Regelung oder idealerweise gleich deren generelle Abschaffung. „Denn sauberer hat keine Umweltzone die Luft in den Städten gemacht.“ Hamburg sei die einzige Großstadt, die das erkannt und keine Umweltzone eingeführt habe. Stuttgart habe die gesamte Stadt als Umweltzone ausgewiesen. Den kleinsten Bruchteil der Stadt weise Bremen als Umweltzone aus.

Autobahnring, Taxis, Tankstellen

In Sachen Autobahn- oder innerer Ring müssten Hamburg und Stuttgart noch dringend Nachhilfe leisten. Berlin, Frankfurt und Düsseldorf glänzen in dieser Kategorie. Laut Städtevergleich sind Berlin, Hamburg, München, Frankfurt und Düsseldorf gut mit Taxis bestückt. Mau [foto id=“452131″ size=“small“ position=“right“]schaue es diesbezüglich in Dortmund aus. Im unteren Sektor bewegten sich da auch Stuttgart und Bremen sowie Köln. Autofreundlich ist nach Meinung der Münchner zudem eine große Tankstellen-Auswahl. Bezogen auf 100 000 Pkw punkteten hier Bremen und Hamburg vor Dortmund und Stuttgart sowie Berlin und München am besten. In Köln, Frankfurt und Düsseldorf gibt es demnach bezogen auf Pkw die wenigsten Tankstellen.

München ist „Winterprofi“

Wissen wollte der Club jahreszeitenbedingt noch, wie viele Winter-Räumfahrzeuge eine Stadt, bezogen auf die Staßenlänge, in der kalten Jahreszeit bereithält. Als „Winterprofi“ habe sich hier München erwiesen. Traurig schlittere man in Hamburg, Stuttgart, Bremen und Dortmund durch den Winter, wo die wenigsten Räumfahrzeuge unterwegs seien.

Danach München und Düsseldorf

„Man möchte es kaum glauben“, fasst „Mobil in Deutschland“-Vorsitzender Michael Haberland die Ergebnisse der Erhebung zusammen, „aber Berlin ist die autofreundlichste Stadt unseres Vergleichs.“ Es folgen München und Düsseldorf gemeinsam auf Platz zwei und Hamburg auf drei vor Bremen, Köln, Frankfurt und Dortmund. Als autounfreundlich stufen die Münchner Stuttgart ein. /Quelle „Mobil in Deutschland“/Fotos: Koch

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

Hyundai i30 N Fastback.

Erlkönig: Hyundai i30N Fastback erhält ein Facelift

Yui kennt den LQ-Fahrer gut

Yui kennt den LQ-Fahrer gut

Jaguar I-Pace als Elektro-Renntaxi auf dem Nürburgring.

Elektrisierende Taxifahrt durch die Grüne Hölle

zoom_photo