Besserverdiener fahren weiter zur Arbeit
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Wer viel verdient, fährt weitere Strecken zur Arbeit. In Nordrhein-Westfalen, dem bevölkerungsreichsten Land der Bundesrepublik, pendelt fast jeder zweite Erwerbstätige mit einem Nettoeinkommen von mindestens 5 000 Euro 25 Kilometer und mehr zur Arbeit. Hingegen sind die Strecken zum Job bei Pendlern mit einem Nettoeinkommen bis 2 000 Euro viel geringer. In dieser Gehaltsgruppe legen nur 18 Prozent eine weite Distanz zurück. Noch kürzere Wege legen Arbeitnehmer mit weniger als 1 100 Euro netto zurück. Hier sind nur acht Prozent Fernpendler, also mehr als 25 Kilometer unterwegs. Das ergab eine jetzt veröffentlichte Untersuchung des Statistischen Landesamtes von Nordrhein-Westfalen, das die Arbeitswege der Pendler im Jahr 2012 analysiert hat. Je höher also das Einkommen, desto weiter die durchschnittliche Fahrtstrecke.

Gleiches gilt auch für den Bildungsgrad. Besser Gebildete fahren weitere Strecken zur Arbeit. Die Studie hat ferner ergeben, dass Frauen mit Kindern seltener weiter als 25 Kilometer ins Büro oder zu einem anderen Job fahren. Offensichtlich lohnt sich das Pendeln über weite Strecken nur, wenn nach Abzug der Spritkosten ein adäquater Anteil für den Lebensunterhalt bleibt. Männer fahren länger zur Arbeit als Frauen. 23 Prozent der männlichen Erwerbstätigen legen mehr als 25 Kilometer zurück. Bei den Frauen fahren diese Distanz nur 14 Prozent. Weniger als zehn Kilometer pendeln knapp 60 Prozent der Frauen, während nur 47 Prozent der Männer sich über einen derart kurzen Weg zur Arbeit freuen können. Insgesamt sind etwas mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer nur auf kurzen Wegen von unter zehn Kilometer zur Arbeit unterwegs. 29 Prozent fahren bis 25 Kilometer und 19 Prozent noch weiter.

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