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Bocklet Dakar 750: Sechs ohne Grenzen
Bocklet Dakar 750: Sechs ohne Grenzen Bilder

Copyright: Auto-Medienportal.Net/Bocklet

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Nach der an der Atlantik-Küste gelegenen Hauptstadt des Senegals hat Bocklet Fahrzeugbau seine Baureihe von Allrad- und Fernreisemobilen benannt. Dass auch eine der bekanntesten und härtesten Rallys weltweit ihren Namen der Stadt Dakar verdankt, ist, zugegeben, eine mehr als nette Beigabe. Ebenso wie eine dritte angetriebene Achse beim neuesten Modell aus Koblenz, dem Bocklet Dakar 750 auf Basis eines Mercedes-Benz Sprinter mit 6×6-Antrieb.
Die dritte Achse und die komplette Mechanik des Dreiachsers liefert der österreichische Allrad-Spezialist Oberaigner. Zu einem Preis von 41 638 Euro plus Mehrwertsteuer rüstet er den besternten Sprinter 519 um. Basis ist ein Fahrgestell mit Standardkabine, dem die Antriebs-Experten aus Österreich einen permanenten 6×6-Antrieb verpassen.

Absolut geländetauglich

Zur serienmäßigen Fünf-Gang-Automatik spendiert Oberaigner dem Sprinter 519 CDI ein Untersetzungs-Getriebe im Verhältnis von 2,85 : 1. Damit es auch in richtig widrigem und fiesem Gelände zuverlässig weitergeht, sind zu 100 Prozent sperrbare Längs-Differenzialsperren und je eine Quersperre für jede Hinterachse an Bord. Als weitere Option steht noch eine Quersperre für die Vorderachse in der Aufpreisliste. Da kann dann kaum noch was schief gehen. AT-Reifen der Dimension 285/75 R 16, aufgezogen auf 8,5 J x 18 Felgen, bringen die Kraft des in V-Form angeordneten Sechs-Zylinder-Turbodiesel auf den Boden.

Unter der Haube

Der V6-Turbodiesel mit Direkteinspritzung holt aus einem Hubraum von 2987 ccm reichlich 140 kW / 190 PS Leistung, die bei 3800 Umdrehungen pro Minute (U/min) anliegen. Das maximale Drehmoment von 440 Newtonmetern stellt der Euro-5-Selbstzünder Normen zwischen 1600 bis 1800 U/min zur Verfügung.

Wohnkabine

Auf dieses in österreichisch-schwäbischer Koproduktion entstandene Basisfahrzeug setzt das Team um Firmenchef Gabriel Meinhardt-Bocklet im Werk am Zusammenfluss von Rhein und Mosel eine im Heck angeschrägte Wohnkabine. Sie hat eine Innenlänge von fünf Metern. Durch die Heckschräge hat das Sechsrad-Mobil hinten noch immer einen Böschungswinkel von 37 Grad, an der Frontpartie sind es 32 Grad. Im Zusammenspiel mit einer Wattiefe von 65 Zentimetern lässt sich da abseits befestigter Straßen einiges anstellen.

Das Material

Wie gewohnt setzt Bocklet bei der Kabine auf eine kältebrückenfreie Sandwich-Konstruktion mit GfK-Deckschichten und einer Isolierung aus Polyurethanschaum. Dach und Seitenwände sind 50 mm stark, der Boden 60 mm. Die Einstiegstür verfügt über eine elektrische Trittstufe, vier KCT-Ausstellfenster und eine KCT-Echtglas-Dachluke lassen Licht und Luft ins Innere des Fahrzeugs. Alle Türen und Klappen sind einbruchshemmend mit Mehrfachverriegelung ausgestattet. Auch die hochgesetzten Fenster lassen ungebetenen Gästen kaum eine Chance.

Innenraum

Der Wohnraum ist konsequent auf zwei Personen ausgelegt. Aus diesem Grund gibt es auch „nur“ zwei Sitz- und Schlafplätze. Das Duo reist sicher, bequem und autark. Rund 200 Liter Diesel sind mit an Bord, falls mal längere Zeit keine Tankstelle in Sicht kommen sollte. Komfortsitze nehmen auch längeren Strecken ihre Schrecken, ein CD-Radio sorgt für Unterhaltung und eine Rückfahrkamera erleichtert das Einparken des 755 Zentimeter langen Mobils. Vom Fahrerhaus kann über einen schmalen und verschließbaren Durchstieg der Wohnbereich geentert werden. Der Möbelbau des Wohnabteils ist in 15 mm Birke mit Echtholzfurnier gehalten. Hinter dem Fahrersitz ist das Sanitärabteil installiert, mit Waschtisch, Dusche und Cassetten-WC ausgestattet.

Nassraum und Küche

An den Nassraum schließt sich die L-förmige Küche mit Haushaltsarmaturen an. Gegenüber dem Bad liegt der Kleiderschrank, rechts der Einstiegstür. Den mittleren Bereich des Wohnaufbaus nimmt eine Dinette mit zwei an den Längsseiten des Mobils angeordneten Sitzbänken ein, die auch noch Platz für ein, zwei Gäste bietet. Unter den Sitzbänken ist der wintertauglich isolierte Doppelboden zugänglich.

Schlafen

Im Heck ist das Doppelbett mit einer Liegefläche von 200 x 140 Zentimeter untergebracht, unter der Liegestatt nimmt die Heckgarage sperriges Gepäck, Ausrüstung für die Fernreise oder Sportgerät auf. Zugänglich ist das Stauabteil über zwei Außenklappen. Wenn das immer noch nicht reicht: Der Dakar 750 verfügt noch über eine Dachstaubox, zu der man über eine ausklappbare Leiter gelangt.

Heizen

Ausgelegt auf längere Reisen zeigt sich auch die Technik. Gleich zwei Heizungsanlagen sind an Bord – eine, verbaut, eine Diesel-Warmluftheizung und eine mit Gas betriebene Warmwasser-Heizung. Aus dem 60 Liter Gastank und den beiden elf Kilo Gasflaschen werden auch der dreiflammige Kocher und der Backofen mit Grill mit Brennstoff versorgt. Der Kompressor-Kühlschrank hat ein Fassungsvermögen von 110 Litern. Das langt dann sicher für das eine oder andere abendliche kühle Bierchen in den Wüsten dieser Welt.

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