Bosch gut ins neue Geschäftsjahr gestartet
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Bosch ist mit einem Umsatzplus von rund 15 Prozent im ersten Quartal gut ins neue Geschäftsjahr gestartet. Das Unternehmen zeigte sich auf der Bilanz-Pressekonferenz in Stuttgart zuversichtlich, im Jahr des 125-jährigen Bestehens beim Umsatz erstmals die Marke von 50 Milliarden Euro zu übertreffen. Das Ziel von Bosch ist es, weiterhin eine Rendite vor Steuern von 7 bis 8 Prozent vom Umsatz zu erreichen.

Die gute Entwicklung spiegelt sich auch in der Beschäftigung wider:

Bis Ende 2011 soll die Zahl der Bosch-Mitarbeiter weltweit um 15 000 auf rund 300 000 steigen. Mehr als die Hälfte der Arbeitsplätze sollen in der Region Asien-Pazifik entstehen, davon 5900 in China. Weitere 3800 Mitarbeiter will Bosch in Osteuropa und der Türkei einstellen sowie 1 000 in Nordamerika und 800 in Südamerika. In Deutschland will Bosch im Jahresverlauf 900 neue Stellen schaffen.

Bosch konnte im vergangenen Jahr seinen Umsatz um 24 Prozent auf 47,3 Milliarden Euro steigern und damit das Vorkrisenniveau 2007 bereits um rund eine Milliarde Euro übertreffen. Das Ergebnis vor Steuern erreichte 3,5 Milliarden Euro gegenüber einem Vorjahresverlust von 1,2 Milliarden Euro. 2010 betrug die Umsatzrendite vor Steuern 7,4 Prozent und lag damit bereits wieder im Ergebnis-Zielkorridor.

In der Kraftfahrzeugtechnik erhöhte Bosch 2010 den Umsatz um 29 Prozent auf 28,1 Milliarden Euro und erreichte ein Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) von 2,3 Milliarden Euro. Damit erzielte dieser Bereich die größten Verbesserungen. Eine entscheidende Rolle spielten hierfür neben der wieder guten Auslastung durch die konjunkturelle Erholung und die erheblichen Anstrengungen, die Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern.

Die weiteren Wachstumschancen werden als gut bewertet. Die wieder anziehende Nachfrage nach Dieselantrieben in Westeuropa kommt dem Unternehmen zugute. Bosch erwartet demzufolge für seine Common-Rail-Einspritzsysteme bis 2015 um jährlich 10 Prozent steigende Stückzahlen. Die Benzindirekteinspritzung ist ebenfalls im Aufwind: Ihr Ausrüstungsanteil an der Weltautomobilproduktion wird sich nach Einschätzung von Bosch bis 2015 auf 18 Prozent verdreifachen. Auch der Markt für Abgasturbolader, den Bosch mit seinem Gemeinschaftsunternehmen Bosch Mahle Turbo Systems GmbH & Co. KG erschließt, entwickelt sich dynamisch.

Weiteres Wachstum sieht Bosch-Vorstandschef Franz Fehrenbach ebenso für Sicherheitssysteme wie ESP. Mittlerweile haben 34 Länder Regelungen erlassen, die den Schleuderschutz in neuen Pkw vorschreiben. In vielen Ländern Europas, den USA und in Australien treten diese in den nächsten Monaten in Kraft. Bosch will außerdem die Elektrifizierung des Antriebs weiter vorantreiben: Das Unternehmen wendet dafür jährlich 400 Millionen Euro auf. Rund 800 Ingenieure sind in diesem Bereich tätig. Mit 20 Projekten zur Elektromobilität bei zwölf Automobilherstellern wird Bosch bis 2013 in Serie gehen. Das jüngste Projekt ist die geplante Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens mit Daimler Entwicklung und Produktion von Elektromotoren für E-Fahrzeuge in Europa.

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