Tokyo Motor Show

Bosch setzt in Tokio auf Zukunfts-Mobilität
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Stressfreie, unfallfreie und emissionsfreie Mobilität hat sich das Technologie-Unternehmen Bosch auf die Fahnen geschrieben. Auf der Tokyo Motor Show zeigt es die dazu passenden Produkte und Entwicklungen. Die Aussichten für deren Erfolg sind gut, die Firma rechnet für 2017 mit einem Umsatzplus von sieben Prozent im Bereich Mobility Solutions.

Bosch: Unfallfreies Fahren nur eine Vision?

Die Vision vom unfallfreien, automatisierten Fahren bereiten Bosch und sein Partner Increment P Corporation in Europa mit TomTom und in China mit Baidu und AutoNavi durch die Erstellung von hochauflösenden Karten vor. Die können in Zukunft von der Bosch Road Signature verwendet werden, welche Daten von fahrzeugeigenen Radarsensoren und Kameras verwendet, um Angaben zur Fahrzeugposition in Echtzeit in diese Karten zu integrieren - bis auf wenige Zentimeter genau. Außerdem nimmt das Unternehmen an Feldversuchen für dynamische Karten in Japan teil. Ein weiterer zukunftsträchtiger Bereich ist die OTA (Over-the-air)-Updatefunktion - also die drahtlose Aktualisierung von Software und Apps an Bord der Fahrzeuge. In Tokio feiert ein entsprechendes Demonstrationsfahrzeug Premiere. Mithilfe der Updates können Fahrer ihr Auto auch nach dem Kauf um neue Funktionen erweitern. Das Spektrum reicht von zentralen Funktionen wie Spurhaltesystemen bis hin zu Annehmlichkeiten wie Apps zur Parkplatzsuche.

Die eAchse von Bosch feiert auf der Motor Show ihre Japan-Premiere. Sie fasst die drei Antriebskomponenten Motor, Leistungselektronik und Getriebe zusammen und kann in viele Fahrzeuge vom kleinen Elektroauto bis hin zum Hybrid-SUV eingebaut werden. Ab 2018 werden darüber hinaus Pedelecs mit Bosch-Technik auch in Japan zu haben sein. Die vier Marken Term, Corratec, Trek und Bianchi werden Modelle mit dem neuesten Bosch-System Active Line Plus auf den Markt bringen.

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