Burgess glaubt an Rossis Einsatz: Nur ein bisschen auf den Hintern gefallen

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(adrivo.com) Jeremy Burgess geht davon aus, dass Valentino Rossi am Sonntag fahren kann und macht den Lenker der Maschine für die Verletzungen verantwortlich.

Jeremy Burgess arbeitet bereits seit einigen Jahren mit Valentino Rossi zusammen und weiß deswegen auch recht genau, wie der Italiener so tickt. Deswegen war er am Samstagabend auch ein guter Indikator, ob Rossi am Sonntag mit seinen Verletzungen wird fahren können oder nicht. Und Burgess glaubte daran. „Er hat ein paar Knochen angeknackst und einer ist im Bereich der Fingerknöchel. Er [Rossi] hat gesagt, es geht ihm 100 Prozent besser als nach seinem Sturz in Assen. In Assen sagte er, dass ihm alles weh täte, aber hier hat er gesagt, er sei nur ein bisschen auf seinen Hintern gefallen und der tue etwas weh“, erzählte Burgess den .

Was der Australier aber noch nicht abschätzen konnte, waren die Schmerzen, die sich über Nacht einstellen. Dennoch konnte er vermelden, dass Rossi viel Bewegung in der Hand zu haben schien. „Es ist seine Gashand, wenn er die also nicht drehen kann, dann kann er nicht fahren. Ich habe ihn mit einem Eisbeutel darauf gesehen, aber nach meiner Einschätzung – und ich bin kein Mediziner -, wird er wieder da draußen sein. Für mich gibt es kein Zeichen, dass er es nicht schaffen kann“, sagte der Crewchief. Als Grund des Unfalls konnte Burgess einen kleinen Rutscher von Rossis Hinterrad ausmachen, bei dem es auf eine Bodenwelle traf. „Er war etwas mehr auf dem Gas als in den anderen Runden und der ursprüngliche Slide war gar nichts. Es war die Rückkehr des Slides, nachdem es über die Welle ging“, sagte er.

Wie Burgess weiter erklärte, könne das jedem passieren und es sei einfach einer jener Stürze gewesen, die auch ohne Probleme passieren. „Die Maschine lief gut und er war eine 33,2 gefahren, was seine beste Runde war. Er pushte weiter und prüfte den Reifen für das Rennen. Wenn ich jetzt mit ihm spreche, ist er zufrieden mit der Abstimmung der Maschine und scheint guter Dinge zu sein“, meinte er. Nicht-Mediziner Burgess stellte auch noch eine Theorie auf, wie die Brüche zustande kamen: nicht durch den Aufprall, sondern durch das wilde Schütteln des Lenkers. „Es fehlte keine Haut an seiner Hand, ich sah nur einen blauen Fleck. Der Lenker hat den Boden gar nicht berührt, denn die Maschine fiel über die Enden. Seine Handschuhe haben den Boden nicht berührt. Der Schaden wurde durch den Lenker verursacht, der schnell und wild von Anschlag zu Anschlag pendelte.“

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