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Chevrolet HHR: Auffallend anderer Kompakt-Van
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Als Kompakt-Van im Retro-Design rollt im November der Chevrolet HHR zu Preisen ab 22 990 Euro auf den Markt. Einziger Motor für den HHR ist ein ,4-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 125 kW/170 PS, ein Diesel ist nicht vorgesehen.

Chevi als „American Way of Life“

Modelle machen Marken. So sollen charakterstarke US-Fahrzeuge bei der aufstrebenden GM-Einstiegsmarke Chevrolet einen Hauch des „american way of life“ in das noch von biederen koreanischen Daewoo-Typen bestimmte Programm bringen. Den Anfang macht der Chevrolet HHR, ein Kompakt-Van im Retro-Design, der an den 1949er Chevrolet Suburban erinnern soll. Der HHR rollt bereits im November in die Showrooms der deutschen Händler. Dabei soll er mit Preisen ab 22 990 Euro gegen Lifestyle-Wettbewerber wie den Chrysler PT Cruiser antreten. Einziger Motor für den HHR ist allerdings ein 2,4-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 125 kW/170 PS, ein Diesel ist nicht vorgesehen. Dafür soll der Nostalgie-Chevy später auch in einer Version mit Autogas angeboten werden.

HHR – das große Familienfahrzeug

Schon der Name verrät es: HHR steht für „Heritage High Roof“ (Hochdach-Erbe) und soll an die Chevrolet Tradition großer Familienfahrzeuge mit hoher Dachlinie erinnern. In den USA hat der bereits 2005 lancierte Chevrolet HHR das Vorbild von Chrysler bei den Verkaufszahlen übrigens sehr schnell abgehängt. In Europa könnte dies etwas schwieriger sein, denn im Unterschied zum PT Cruiser wird der HHR eben nicht als Diesel angeboten.

„Ich bin ein Cruiser, kein Racer.“

Der Vierzylinder-Benziner gibt sich sehr laufruhig, lässt es aber wenig temperamentvoll angehen. Drehfreude und Durchzugsstärke sind nicht seine Sache. Daher müssen die Gänge des exakt schaltbaren Fünfgang-Getriebes schon weit ausgedreht werden, will man flott voran kommen. Noch mehr gilt dies übrigens für die optional erhältliche betagte Vier-Gang-Automatik. Der HHR signalisiert in jedem Moment: Ich bin ein Cruiser, kein Racer. So liegt die Höchstgeschwindigkeit auch bei vergleichsweise niedrigen, allerdings abgeregelten 180 km/h. Nicht, dass man tatsächlich derart schnell mit dem Chevy reisen möchte, zumal dann die Windgeräusche aufdringlich laut sind.

Straffes Fahrwerk für flotte Kurvenfahrten

Dafür gefällt das Fahrwerk mit einer eigentlich unamerikanisch straffen Abstimmung, einer Federung mit gutem Schluckvermögen und hohem Abrollkomfort. Für einen Cruiser zeigt sich der HHR recht agil, wenn es sein muss, sind sogar flotte Kurvenfahrten möglich – ESP ist Standard. Die Handlichkeit leidet jedoch unter einem sehr großen Wendekreis. Kompensiert wird dies teilweise durch die präzise Lenkung, die mit ihrer Leichtgängigkeit das Fahren durch winklige Altstadtgassen und das Rangieren in Parkhäusern erträglich gestaltet. Hier sind auch die relativ kompakten Außenabmessungen des Chevy von Vorteil.

Interieur

Großzügig ist der nostalgisch anmutende Chevrolet dafür im Interieur. Fünf bequeme Sitzplätze, zahlreiche Ablagen und ein Gepäckraum mit bis zu 1
634 Litern Fassungsvermögen lassen den Amerikaner nicht hinter europäischen oder asiatischen Wettbewerbern zurückstehen. Nur die teils billig wirkenden Kunststoffe und Chrom-Applikationen weisen auf die Herkunft des Kompakt-Vans hin. 500 Einheiten pro Jahr will Chevrolet vom neuen Imageträger in Deutschland verkaufen, sicher ein erreichbares Ziel. Immerhin bietet der HHR viel Auto fürs Geld und dazu noch jede Menge Lifestyle.

Technische Daten: Chevrolet HHR 2.4

Fünftüriger Kompaktvan im Retrostil;

2,4-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor, 125 kW/170 PS, Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h (abgeregelt), max. Drehmoment 224 Nm/4 800 U/min;

Verbrauch 7,8 (Automatik: 8,6) Liter Super/100 Kilometer, CO2-Emissionen 184 (Automatik: 201) g/km;

Preis: ab 22 990 Euro.

mid/ni

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