Tesla Motors

Chinese „verprügelt“ seinen Tesla
Chinese Bilder

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Andere Länder, andere Sitten: Das gilt in China offenbar auch beim Autokauf. Mehr als acht Monate wartete ein Kunde im Reich der Mitte auf seinen bestellten Tesla S. Und als er sein Traumauto jetzt endlich erhielt, demolierte er es auch gleich wieder. Der Chinese traktierte den Tesla mit einem Schraubenschlüssel. Mit dieser ungewöhnlichen Aktion wollte der Mann gegen die verzögerte Auslieferung protestieren, berichtet das Online-Portal teslamag.de. Der Ärger des Kunden muss wirklich groß gewesen sein, denn immerhin kostet diese luxuriöse E-Limousine stolze 173 600 US-Dollar.

„Es ist ein Protest gegen das Unternehmen“, sagt Yu Xinquan, der erboste Besitzer des Fahrzeugs. Teslas Arroganz habe ihn derart zornig gemacht. Es heißt, der Mann habe bei seiner Bestellung im Oktober 2013 immerhin 250 000 Yuan, also knapp 40 000 US-Dollar, angezahlt. Seine Hoffnung, einer der ersten chinesischen Tesla-Fahrer zu sein, wurde im April zerstört. Da hieß es lapidar, das Auto müsse in Nordamerika erst noch gebaut werden.

In der Zwischenzeit wurden aber erste Kunden in China beliefert. Dazu erklärte Tesla, dass man nicht nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ ausliefere. Zuerst wurden Kunden in Peking und Schanghai beliefert. Bestellungen auf dem Land würden später bearbeitet, da die Infrastruktur dort noch nicht annähernd so gut ausgebaut sei wie in diesen zwei Großstädten.

„Keiner bei Tesla hat etwas davon gesagt, als ich die Bestellung getätigt habe“ versicherte Xinquan, der in einer nördlichen Provinz Chinas zu Hause ist. Zu allem Übel wurde sein Fahrzeug kurz vor der Auslieferung auch noch vom Zoll einbehalten, da die vorher mitgeteilte Fahrzeugkennung nicht mit der am Tesla selbst übereinstimmte.Tesla erklärte Xinquan daraufhin, dass er sich ein Vorführfahrzeug aussuchen könne oder eben einen weiteren Monat auf seine Bestellung warten müsse, um eine neue Produktion aus Nordamerika zu erhalten. Beide Optionen waren nicht zu seiner Zufriedenstellung. Und einen Vorführwagen zu fahren, sei für den chinesischen Geschäftsmann „nicht dasselbe“.

Er fühle sich, als hätte er eine Frau geheiratet, die zuvor bereits verheiratet war, äußert sich Xinquan über das Angebot mit dem Vorführwagen. Da fällt einem sofort der Spruch eines deutschen Fußball-Stars ein: „Erst hatten wir kein Glück, dann kam auch noch Pech dazu.“

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