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Chrysler verweigert Millionenrückruf

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Der Automobilkonzern Chrysler weist eine Aufforderung zum Rückruf von 2,7 Millionen Fahrzeugen zurück. Die „National Highway Traffic Safety Administration“ (NHTSA) forderte Chrysler am Montag auf, die Modelle Jeep Grand Cherokee (1993-2004) und Jeep Liberty (2002-2007) in die Werkstatt zu bitten. Die NHTSA wirft dem Konzern vor durch die Platzierung der Kraftstofftanks hinter der Hinterachse bereits 51 Menschenleben in 37 Unfällen auf dem Gewissen zu haben. Bei einem Aufprall führen die Tanks nach Behördenangaben zu fatalen Bränden.

Seither baut Chrysler die Tanks wieder vor der Hinterachse ein. Ob ein Zusammenhang mit der Brandgefahr für den Schritt verantwortlich war, ist unklar. Der Aufruf der Regierung, die Fahrzeuge zurückzurufen und nachzubessern, basiert auf einer 2009 begonnen Petition einer Gruppe, die in enger Verbindung zu Verbraucherschutzanwalt Ralph Nader steht.

In einer Stellungnahme, die Chrysler am Dienstag auf seiner Homepage veröffentlichte, versichert der Konzern, dass die Fahrzeuge den Sicherheitsanforderungen seinerzeit voll entsprochen haben und auch heute noch sicherer seien als die meisten anderen Fahrzeuge. Die Kosten für einen Rückruf werden auf 300 Millionen US-Dollar (ca. 228 Millionen Euro) geschätzt.

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