Datenschützer gegen Kfz-Tarife aus der Black Box

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Bei der Weitergabe persönlicher Daten ist Vorsicht geboten. Das gilt auch für die Bewegungsdaten von Autofahrern. Die wollen Versicherungen mit einer Black Box sammeln, die dann das Fahrverhalten auswerten und einen individuellen Tarif anbieten. Kritik daran übt nun der schleswig-holsteinische Datenschutzbeauftragte Thilo Weichert und rät von einem Abschluss dringend ab. Ein aktuelles Beispiel ist der neue Tarif der Sparkassen.

Das umfassende Aufzeichnen dieser Daten bezeichnet er im Interview der VDI-Nachrichten als „massiven Eingriff in die informationelle Selbstbestimmung“. Welche Kriterien die Assekuranzen anlegen, sei nicht nachvollziehbar. Die Bewertung – der sogenannte „Score“ – orientiert sich laut Weichert nicht an einem möglichst sicheren Fahrverhalten. Basis seien versicherungsmathematische Berechnungen zur Vermeidung von Kosten für das Versicherungsunternehmen. Darüber hinaus kritisiert der Datenschutzbeauftragte auch die Integration einer Notfall-Hilfe, mit der die Direktversicherung der Sparkassen wirbt. Ende 2015 soll ohnehin E-Call bei Neufahrzeugen verpflichtend werden. Das aber sei ein reguliertes und kontrolliertes automatisiertes Notfallmeldesystem.

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