Dienstwagen

Den Dienstwagen privat nutzen kann teuer werden
auto.de Bilder

Copyright: DeTeFleetServices

Vor der Arbeit kurz die Kinder zur Schule bringen oder Brötchen beim Bäcker holen? Darauf sollten Autofahrer verzichten, wenn sie mit einem Dienstwagen unterwegs sind. Denn bei einem Unfall ist der Wagen in diesem Fall unter Umständen nicht versichert – und der Fahrer muss den Schaden tragen.

Das belegt laut der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) ein Urteil des Verwaltungsgerichts Koblenz (Az. 5 K 684/16. KO), das einen Beamten nach einem Wildunfall zum Begleichen des Schadens verdonnerte. Der Staatsbedienstete nutzte ein Dienstfahrzeug privat und wurde dabei in einen Wildunfall verwickelt, bei dem ein Schaden in Höhe von rund 7.800 Euro entstand. Weil er nach Ansicht seines Dienstherren – des Landes Rheinland-Pfalz – „ohne Genehmigung allein aus privatem Interesse mit dem Behördenfahrzeug gefahren“ sei, habe er vorsätzlich gegen seine Dienstpflichten verstoßen und müsse dem Land die daraus entstandenen Schäden ersetzen.

Der Mann wehrte sich mit dem Argument, dass Wildunfälle sonst üblicherweise von der Teilkasko-Versicherung abgedeckt würden. Vergebens. Die Richter folgten der Position des Landes und stellten klar, dass die Benutzung von Dienstautos für Privatfahrten grundsätzlich unzulässig sei. Auch habe das Land keine Teilkasko-Versicherung abschließen müssen, da Behördenfahrzeuge von der Versicherungspflicht befreit sind. Und so muss der Mann für den gesamten Schaden aufkommen.

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

Mercedes-Benz A- und B-Klasse erstmals als Plug-in-Hybrid

Mercedes-Benz A- und B-Klasse erstmals als Plug-in-Hybrid

Porsche Panamera.

Porsche Panamera Erlkönig mit 820 Pferden

Der Bolide, der bei Testfahrten auf dem Nürburgring als Erlkönig seine Runden dreht, ist Porsches großes Aufgebot gegenüber der aktuellen Generation Panamera, die 2022 auslaufen wird

Der Opel Manta - ein Sportflitzer

zoom_photo