Bluthund

Der „Bluthund“ 135.000 PS auf Rekordjagd
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Der Bloodhound ist ein Fahrzeug der Superlative. 135.000 PS stark, 13,5 Meter lang, im Prinzip eine Rakete auf Rädern. Nächstes Jahr will der rasende „Bluthund“ mit 1.000 Meilen pro Stunde, also 1.689 km/h, auf einem ausgetrockneten südafrikanischen See einen Weltrekord aufstellen.

Um die Schallmauer zu durchbrechen und dann auch wieder kontrolliert abbremsen zu können, ist der Bloodhound vollgestopft mit Hightech-Komponenten. Angetrieben wird der Rekord-Racer von einer Kombination von Flugzeug- und Raketen-Triebwerken. Für den Treibstoffnachschub sorgt ein Jaguar-V8. Nach der Meile, in der die für den Rekordversuch relevante Zeitmessung stattfindet, muss Pilot Andy Green dafür sorgen, dass sein Gefährt rechtzeitig wieder zum Stehen kommt. Bei einer Geschwindigkeit von rund 1.280 km/h, wenn aktiv gebremst wird, würden Bremsschirme schlichtweg abgerissen. Deshalb kommen zunächst Druckluftbremsen zum Einsatz. Sie machen den „Bluthund“ pro Sekunde um fast 100 km/h langsamer“, heißt es bei Castrol. Das Unternehmen versorgt das Bloodhound-Team mit allen nötigen Schmier- und Kühlmitteln. Bei Top-Speed rotieren die Räder 174 Mal pro Sekunde. Ohne eine zuverlässige Schmierung würde der Stahl der Radnaben weich werden. Auch auf die Bremsscheiben wirken enorme Kräfte, sobald Green das Bremspedal im Cockpit betätigt. Dabei entsteht eine gigantische Hitze von bis zu 1.200 Grad Celsius – so heiß wie Vulkan-Lava. Hier arbeitet die Castrol React SRF Bremsflüssigkeit, die auch in der Formel 1 und bei Langstreckenrennen zum Einsatz kommt. „Wenn man mit Überschallgeschwindigkeit unterwegs ist, darf nichts dem Zufall überlassen werden“, kommentiert Green den immensen technischen Aufwand.

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