Der Karmann Ghia wird 60
Der Karmann Ghia wird 60 Bilder

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Den Prototyp eines sportlichen Coupés auf der Basis des VW Käfer ließ sich vor 60 Jahren Wilhelm Karmann in einer Garage in Paris präsentieren. Der italienische Designer Luigi Segre von der „Carozzeria Ghia“ in Turin hatte den ursprünglichen Auftrag für einen offenen Sportwagen zunächst in ein Coupé umgesetzt, das er im Vorfeld des Pariser Automobilsalons 1953 seinem auf Anhieb begeisterten Auftraggeber vorstellte. Der Karmann Ghia war geboren.

Karmann produzierte zu diesem Zeitpunkt bereits das VW Käfer Cabriolet und gewann schnell auch den VW-Chef Heinrich Nordhoff für sein Projekt. So lief 1955 in Osnabrück die Produktion für den Käfer-Ableger an, der [foto id=“479005″ size=“small“ position=“left“]mit seinem italienischen Design auch die Herzen der Damen eroberte und sich damit Spitznamen wie „Sekretärinnen-Ferrari“ oder „Hausfrauen-Prosche“ einhandelte. Zwei Jahre später erhielt auch die offene Version des Karmann Ghia den Segen von Heinrich Nordhoff. Zwischen 1955 und dem Produktionsende 1974 fertigte Karmann von den beiden Varianten des intern „Typ 14“ genannten Modells insgesamt 443 482 Exemplare. 362 601 davon waren Coupés, 80 881 hatten ein Stoffdach. Der Karmann Ghia erwies sich nicht zuletzt als Export-Schlager. 61 Prozent der Produktion ging in die Vereinigten Staaten.

Der Erfolg der beiden Versionen scheint im Rückblick erstaunlich. Mit einer Leistung von 30 PS trat der Karmann Ghia bei weitem nicht so dynamisch an, wie es die sportliche Form vermuten ließ. Die Höchstgeschwindigkeit betrug gerade einmal 118 km/h. Der Coupé-Prototyp steht heute in der Automobilsammlung des mittlerweile vom VW-Konzern übernommenen Unternehmen in Osnabrück.

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