Deutsche Autofahrer entdecken den Bio-Sprit
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Lange wurde der Bio-Sprit E10 an deutschen Tankstellen stiefmütterlich behandelt. Doch inzwischen blüht der staatlich subventionierte Kraftstoff E10 auf. 41 Prozent der deutschen Autofahren greifen bereits zur E10-Zapfpistole – Tendenz vermutlich steigend. Grund für den Aufwärtstrend: Für zwei Drittel der E10-Nutzer ist das Kostenargument entscheidend. Hier lassen sich stets einige Cent pro Liter sparen. Ein Drittel nutzt den Kraftstoff laut einer Umfrage von AutoScout.de um die Umwelt zu schützen.

Der tatsächliche Umwelteffekt des 2011 eingeführten Kraftstoffes ist allerdings umstritten.Die Subventionierung von E10 unterstützt knapp ein Drittel der Autofahrer. 39 Prozent stehen dem gleichgültig gegenüber, 29 Prozent der Befragten würden ihn am liebsten ganz verbieten. Umweltschützer kritisieren, dass die Herstellung von Biokraftstoffen die Umwelt stärker belaste als herkömmliche Treibstoffe. Kritiker fürchten zudem, dass der Anbau von Weizen, Mais oder Raps zur Gewinnung des beigemischten Bioethanols die Anbauflächen für Nahrungsmittel in ärmeren Ländern verringere. E10 ist Superbenzin mit einer Beimischung von bis zehn Prozent Bioethanol.

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