Deutsche wollen weniger Neuwagen kaufen
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Immer weniger Deutsche planen einen Neuwagenkauf. Sahen im vorigen Jahr laut „kfz-Betrieb online“ nach einer Markterhebung des Instituts Commerz Finanz noch jeder fünfte Befragte den Kauf eines neuen Pkw vor, so will sich 2012 nur noch jeder achte ein neues Fahrzeug zulegen. Im europäischen Durchschnitt wollen nur noch 15 Prozent der 6 500 Internet-Befragten ein neues Auto kaufen, das sind zwei Prozent weniger als im Vorjahr. Verbessert hat sich die Quote der Kaufabsichten in Italien von 22 auf 23 Prozent, in Tschechien von 16 auf 17 Prozent und in der Slowakei von 12 auf 13 Prozent.

„Die aktuelle Wirtschaftslage zwingt die Verbraucher, ihr Kaufverhalten zu überdenken“, erklärt Anja Wenk, Bereichsleiterin Vertriebsmanagement der Commerz Finanz. 27 Prozent der Europäer teilten mit, in den letzten Monaten auf den Kauf eines Autos verzichtet zu haben. Und 18 Prozent geben an, sie hätten ihre Ausgaben für Auto und motorisierte Zweiräder reduziert. Bei den Deutschen haben nur acht Prozent die Kosten für ihre Fahrzeuge gesenkt.

Der Untersuchung zur Folge sanken 2011 in fünf untersuchten Länder die Neuwagenabsätze. Vor allem Portugal musste Absatzeinbrüche bei Neuwagen von 31,3 Prozent hinnehmen, in Spanien waren es minus 17,8 Prozent. Anders die Situation in Deutschland: Mit mehr als drei Millionen zugelassenen Neuwagen stieg das Volumen des deutschen Pkw-Markts um 8,8 Prozent.

Darüber hinaus zeigt die Studie, dass deutsche und französische Verbraucher durchaus gern in neue Autos investieren. In beiden Ländern haben im vergangenen Jahr je rund acht Prozent der Haushalte einen Neuwagen zugelassen. Die Lieblingsmarke der Europäer ist Volkswagen. Die Wolfsburger sicherten sich im vergangenen Jahr einen Marktanteil von 12,6 Prozent. Auf den Rängen zwei und drei folgen Ford mit acht Prozent und Renault mit 7,7 Prozent.

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