Diät ist für Gehbehinderte besser als ein Elektrofahrrad

Diät ist für Gehbehinderte besser als ein Elektrofahrrad Bilder

Copyright: auto.de

Krankenfahrstühle werden unter bestimmten Umständen von Krankenkassen als Hilfsmittel anerkannt und bezuschusst, ein Elektrofahrrad allerdings nicht: denn es ist ein alltäglicher Gebrauchsgegenstand. Mit dieser Begründung lehnte das Sozialgericht Oldenburg die Klage einer gehbehinderten Frau ab, die zur Linderung von Kniebeschwerden 2 000 Euro für die Anschaffung eines Elektrofahrrads erstattet haben wollte. Ein sogenanntes Pedelec soll die Mobilität über weite Strecken erhalten, so die Richter, dies gehöre aber nicht zur Leistungspflicht einer Krankenversicherung. Obwohl die Frau schon eine Knieprothese hat und von ihrem Orthopäden eine Bescheinigung vorlegen konnte, lehnte das Gericht die Kostenübernahme durch eine Krankenkasse ab. Stattdessen legte man der Frau „triviale“ Hilfsmittel nahe: Abspecken, eine Diät, Sport oder einen Rollator. (AZ: S 61 KR 204/11)

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

BMW Concept XM

BMW Concept XM: Anspruchsbetonter Hybrid

Genesis zeigt erste Bilder des G90

Genesis zeigt erste Bilder des G90

Opel Astra Sports Tourer von Anfang an auch als Plug-in-Hybrid

Opel Astra Sports Tourer von Anfang an auch als Plug-in-Hybrid

zoom_photo