Formel E

Die Formel E: Visionär und mutig
Die Formel E: Visionär und mutig Bilder

Copyright: Abt Sportsline,Schaeffler,Schaeffler,Audi

Power, Präzision und Perfektion: Das sind die Zutaten, aus denen im Motorsport strahlende Sieger gemacht werden. Ohne das richtige Team wäre Sebastian Vettel in der Formel 1 nie viermal Weltmeister geworden. Und ohne die richtige Technik wäre der Mercedes-Benz in diesem Jahr sicher nicht der überlegene Rennwagen. Es sind aber auch die vielen Partner die den Erfolg ausmachen. Die stehen allerdings nur selten im Rampenlicht.  

Passives Sponsoring - Geldquelle Nummer 1

Im Motorsport gibt es ein aktives und ein passives Sponsoring. Ein Ölkonzern wie Petronas (Mercedes-Benz) und eine Großbank wie Santander (Ferrari) sind in erster Linie Geldgeber – also passive Werbepartner. Sie zahlen pro Saison viele Millionen Euro, nur damit ihr Firmen-Logo möglichst groß und möglichst oft im Bild ist. Ohne dieses Geld wären viele Formel-1-Rennställe schon lange ruiniert.

Auch Mercedes würde ohne Sponsoren in der Formel 1 kaum über die Runden kommen. Den Jahresetat von mehr als 200 Millionen Euro stemmt der Autobauer nicht alleine. Das könnte Mercedes wohl auch nicht vor seinen vielen Mitarbeitern verantworten. Der größte Teil des Formel-1-Budgets wird durch Sponsoren aufgebracht. Der eigene Anteil sei wesentlich geringer, betont Mercedes stets, wenn der Betriebsrat des Konzerns mal wieder das Motorsport-Engagement auf den Prüfstand stellt.

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 Aktives Sponsoring - Teile für die Rennautos

Daneben gibt es das aktive Sponsoring. Der ADAC beispielsweise tritt wie bei der Rallye Deutschland als Namensgeber und Veranstalter auf. Unter den vier Buchstaben des Automobilclubs fahren noch viele andere Rennserien: das GT Masters, das Formel Masters, das Rallye Masters, das Kart Masters und sogar das Motorboot Masters. Nicht zu vergessen der Junior Cup etwa im Rallye-Bereich, in dem der ADAC zusammen mit Autobauer Opel junge Talente fördert und unterstützt.

Eine ganz entscheidende Rolle im Motorsport spielen aber jene Werbepartner, die technisches Know-how und modernstes Equipment zur Verfügung stellen. Wie zum Beispiel Siemens, Bosch oder Bilstein - das ist die oberste Stufe des aktiven Sponsorings. Einen Beitrag auf dieser Bühne leistet auch Schaeffler. Der Autozulieferer richtet den Blick nach vorne und macht nun einen mutigen Schritt: Anstatt in der Formel-1-Weltmeisterschaft auf Nummer sicher zu gehen und damit die größtmögliche Aufmerksamkeit zu erzielen, steigt das Unternehmen in eine Serie ein, in der noch kein einziges Rennen gefahren ist: die Formel-E-Weltmeisterschaft.

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Formel E Auftakt in Peking

Diese Weltmeisterschaft will nicht nur die Zuschauer unterhalten, sondern auch den Verkauf von Elektroautos ankurbeln. Und deshalb fährt die Rennserie in den Metropolen dieser Welt. Der Ort für die Premiere hätte nicht besser gewählt sein können. Der Startschuss fällt in einer Mega-City, in der die Luftverschmutzung erschreckende Ausmaße angenommen hat: in Peking. Selbst Fahrverbote und andere staatlich verordnete Maßnahmen haben die Qualität der Luft nicht verbessert. Deshalb fördern die Chinesen die E-Mobilität mit steuerlichen Entlastungen – und holen sich jetzt zur Vermarktung die Formel-E-Weltmeisterschaft ins Land.

Elektrifizierung des Autos mitzugestalten

Auch Schaeffler hat bei dem E-Abenteuer im Motorsport eine Vision: die Elektrifizierung des Autos mitzugestalten. Das ist für den Weltkonzern längst eines der zentralen strategischen Zukunftsthemen. "Die Formel E ist mutig und visionär. Sie passt deshalb perfekt zu uns und ist eine ideale Ergänzung unserer bisherigen Motorsport-Engagements", erklärt Prof. Peter Gutzmer, Vorstand Forschung und Entwicklung der Schaeffler AG. Der Autozulieferer steht bereits im Deutschen Tourenwagen Masters (DTM), der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und der Formula Student mit in der Startaufstellung.

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Erfahrung im Rennsport

Seit 1949 ist Schaeffler mit seinen Präzisionsprodukten an der Gestaltung der automobilen Gegenwart und Zukunft beteiligt. Im Motorsport ist vor allem die Partnerschaft mit Audi eine Erfolgsgeschichte. 2011 feierte Rennfahrer Martin Tomczyk den DTM-Titel, 2012 war Mike Rockenfeller bester Audi-Pilot und holte ein Jahr später die Meisterschaft. „Schaeffler, Audi und Mike Rockenfeller – diese Verbindung passt perfekt“, sagt Prof. Peter Gutzmer.

„Motorsport emotionalisiert und verbindet

Auf die Frage, warum sich Schaeffler im Motorsport engagiert, hat Prof. Peter Gutzmer eine ganz simple Antwort: „Motorsport emotionalisiert und verbindet.“ So hätten viele der mehr als 77 000 Mitarbeiter mit dem Thema vor ein paar Jahren noch gar nichts anfangen können, und heute seien sie große Audi- und DTM-Fans. Mal schauen, ob sich dieses Erfolgsmodell auch auf die Formel-E-Weltmeisterschaft übertragen lässt.

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