Gehhilfen

Vorsicht: Die Gefahren für den Rollator lauern überall

Angst vor den Rollator-Dieben: D Bilder

Copyright: Signal Iduna

„Ohne meinen Rollator geht nichts“: So in etwa könnte der Slogan für einen neuen Werbe-Spot lauten. Denn in einer immer älter werdenden Gesellschaft rollt diese Gehhilfe immer stärker ins Rampenlicht. Mehr als zwei Millionen Rollatoren sind laut des ACE Auto Clubs Europa inzwischen auf den deutschen Gehwegen unterwegs. Tendenz steigend: Prognosen gehen davon aus, dass bereits in sieben Jahren mehr als sechs Millionen solcher Rollatoren im Einsatz sind. „Rollatoren gehören wahrhaftig zu den richtig innovativen Mobilmachern“, meint der ACE und kommt zu dem passenden Schluss: „Der elegante Gehwagen ersetzt die Krücke aus Holz.“ Was vielleicht die wenigsten wissen: Erfunden wurde der Rollator erst 1978. Und zwar von einer Frau: der Schwedin Aina Wifalk.

Vor- und Nachteile

Die Vorteile dieser modernen Gehhilfen liegen auf der Hand: Rollatoren erleichtern das Leben, sie machen den Weg zum Einkaufen sicherer und ermöglichen zahllosen, insbesondere älteren und gehbehinderten Menschen die weitere Teilhabe am sozialen Leben. Doch gibt es auch noch einige Hindernisse zu überwinden. Wie sehen die aus? Hohe Bordsteinkanten zum Beispiel erweisen sich oft als schier unüberwindbare Hürde. Oder die Fußgängerampel: Dort reicht die viel zu kurze Grünphase kaum zum sicheren Queren der Straße mit dem Rollator aus.

Umdenken bei Verkehrsplanung

Die nächste Gefahr lauert bei der Busfahrt. Nicht alle Busse erlauben einen problemlosen Zustieg mit dem Rollator. Der ACE plädiert aus diesem Grund für ein Umdenken bei der kommunalen Verkehrsplanung, um älteren Passanten und Menschen mit körperlichem Handicap die Fortbewegung in Städten und Gemeinden zu erleichtern.

Richtiges „Handling“

Inzwischen werden sogar schon „Fahrkurse“ und Trainings zum richtigen Gebrauch von Rollatoren angeboten. Dabei geht es unter anderem um die richtige Einstellung sowie Handhabung der Gehhilfen. Auch die Auswahl unter den verschiedenen Modellen ist enorm wichtig. „Moderne Rollatoren aus Aluminium sind oft kippsicherer und trotzdem wesentlich leichter als Krankenkassenmodelle aus Stahl. Sie kosten oft nur wenig mehr, lassen sich aber wesentlich komfortabler handhaben“, erklärten die Experten.

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